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Gute ärztliche bzw. Lebensstil-orientierte Ratschläge bewirken zuweilen eine ganze Menge: Allein die wiederholte Aufforderung, sich gesünder zu ernähren und nicht zu rauchen, kann das Risiko für einen tödlichen Herzinfarkt signifikant reduzieren – und zwar ein Leben lang. Dies zeigt eine aktuell publizierte Studie:
(Journal of Internal Medicine, February, 2016. 10.1111/joim.12485)
Probanden, die über 5 Jahre hinweg in halbjährlichen Abständen in persönlichen Gesprächen zu einem gesünderen Lebensstil angehalten wurden, hatten auch noch 4 Jahrzehnte später ein um 29% niedrigeres Risiko an einem Infarkt zu sterben, im Vergleich zu Probanden, die keine entsprechenden Anweisungen erhielten, berichtet das Team um Dr. Ingar Holme von der Medizinischen Fakultät der Universität Oslo.
In der 1972/1973 eingeleiteten Oslo Herz-Kreislauf-Studie, wurde eine randomisierte 5-jährige Intervention bei gesunden Männern mittleren Alters, die ein hohes Risiko für koronare Herzkrankheiten aufwiesen, durchgeführt (insgesamt 1232 Personen). Es wurde untersucht, inwieweit sich eine regelmäßige Ernährungs- und Anti-Raucher-Beratung über einen Zeitraum von 5 Jahren auf die Inzidenz von koronaren Herzkrankheiten, im Vergleich zu einer Kontrollgruppe (keine Intervention), auswirkt.
Das Ergebnis war eindeutig: Eine signifikante Reduktion (47%) für das erste Auftreten eines Myokardinfarkts wurde in der Beratungsgruppe (604 Personen) beobachtet. Die lebensverlängernde Effekte in Bezug auf Herzkreislauferkrankungen konnten über einen Zeitraum von 40 Jahren (Ende der Studie) nachgewiesen werden! Die Forscher schätzen auf Grundlage der Daten, dass etwa 25% des positiven Effektes auf die Raucherentwöhnung und der verbleibende Anteil auf die Ernährungsumstellung zurückzuführen sind. Bei letzterer standen die Reduktion gesättigter Fettsäuren, der erhöhte Verzehr von Fischprodukten (Omega 3-Fette) und sowie von Gemüse und Früchten im Vordergrund. Sport und Trainingsmaßnahmen spielten in der Intervention keine Rolle.
Fazit: Das Ergebnis der Studie unterstreicht die Richtigkeit des multi-modalen Ansatzes von Lebensstil-Medizin und Prävention, wie er über die AMM vertreten wird. In der Studie wurden nur zwei Elemente: Raucherentwöhnung und Ernährungsumstellung untersucht und trotzdem signifikante Effekte beobachtet.
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