Johanna Ebrecht

Aus der Vortragsreihe des 3. Kongresses für menschliche Medizin 2016, Schwerpunktthema Demenz.

Der vollständige Vortrag ist Teil des digitalen Kongresspakets KMM2016:

KMM2016 – Das digitale Kongresspaket


Hier die essentiellen Aussagen:

  • Die Herzratenvariabilität drückt die Fähigkeit des Organismus zur Veränderung des Herzrhythmus aus.
  • Sie ist ein guter Indikator für die Balance zwischen Sympathikus und Parasympathikus also Regeneration und Aktivierung, ein Verlust der Herzratenvariabilität ist z.B. assoziiert mit Entzündungsreaktionen.
  • Es gibt unterschiedliche Normwerte je nach Alter und Geschlecht.
  • Zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit sollten neben der aktuellen Herzfrequenzvariabilität weitere Faktoren herangezogen werden, um ein ganzheitliches Bild zur erhalten.
  • Diese Faktoren sind die individuelle Vulnerabilität oder Verletzbarkeit (z.B. aufgrund durchgemachter Krankheiten), aktuelle Symptome (Müdigkeit, Kopfschmerzen etc.), persönlichkeitsbezogene Stressverstärker (Perfektionismus, Angst, Überforderung) und berufliche, persönliche und familiäre Stressoren.
  • Ein exzellenter Marker der Regeneration ist die Messung der Schlafqualität.
  • Faktoren, die die Qualität des Schlafs über eine Aktivierung des Sympathikus negativ beeinflussen können, sind z.B. eine hohe körperliche Aktivität am Abend, blaues Licht aus elektronischen Geräten vor dem zu Bett gehen ebenso wie Streit, Genussmittel (Alkohol) und die Qualität und Quantität des Abendessens.

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