Kurzgefasst: Umwelteinflüsse und Krebserkrankungen – Dr. K. Müller

Helena Jansen

Studium der Gesundheitswissenschaften an der Universität Maastricht, Niederlande [M.Sc. Health Education and Promotion, 2012]. Seit 2016 Social Media Managerin der Akademie für menschliche Medizin und Koordinatorin des Projekts SonnenAllianz.
Helena Jansen

Aus der Vortragsreihe des 4. Kongresses für menschliche Medizin 2017, Schwerpunktthema Krebserkrankungen.

https://www.youtube.com/watch?v=KUcqlK8prWY

Der vollständige Vortrag ist Teil des digitalen Kongresspakets KMM2017:

KMM2017 – Das digitale Kongresspaket


Hier die essentiellen Aussagen:

  • Der Einfluss der Umweltfaktoren auf die Gesundheit wird stark unterschätzt. Es gibt rund 120.000 verschiedene Chemikalien, mit denen der Mensch im Alltag in Kontakt kommen kann.
  • Der Körper verfügt über verschiedene Entgiftungssysteme, deren Aufgabe es ist, die Schadstoffe zu „eliminieren“. Das gesundheitliche Risiko, welches von einem Schadstoff ausgeht, hängt vom Entgiftungsmechanismus ab, über den der Schadstoff verarbeitet werden kann. So kann auch eine niedrige Schadstoffexposition ein hohes Risiko bergen. Zudem ist die Wirkung von Schadstoffen abhängig von Faktoren wie Lebensalter und Geschlecht der exponierten Person.
  • Schadstoffe rufen Entzündungen im Körper hervor. Die Entzündungen können chronisch werden und fördern die Entstehung von Krebs.
  • Das Katecholamine-System im Körper ist eigentlich für Lebenssituationen vorhergesehen, in denen der Mensch komplexe Entscheidungen treffen und schnell handeln muss. Dieses System war ursprünglich nicht für den Dauergebrauch vorhergesehen. Jedoch greift der Körper heutzutage ständig auf die Katecholamine zurück, da das „Lebenstempo“ im Alltag schneller geworden ist. Der Einsatz von Katecholaminen kostet viel Energie und kann das Immunsystem aus der Bahn werfen. Die Reduktion von Stress ist somit eine Form der Immuntherapie.
  • Eine Form der Entgiftung als auch der Bewältigung von Stressreaktionen ist die „Methylierung“. Aufgrund des hohen Bedarfs an Methylierung zur Entgiftung und Stressbewältigung, kommt dieser Mechanismus für die DNA (DNA-Methylierung) zu kurz. Dadurch kommt es zur Stilllegung von DNA.

Fazit: Der Körper verbraucht viele Ressourcen um gegen Schadstoffe aus unserer (alltäglichen) Umwelt sowie Stress anzukämpfen. Umweltfaktoren spielen eine große, vielfach unterschätzte Rolle bei der Entstehung von chronischen Entzündungen im Körper, die wiederum das Entstehen von Krebserkrankungen begünstigen.


Und jetzt noch passende Literaturtipps: 

von Cornelia Löhmer (Autorin), Rüdiger Standhardt (Autor), Michael Brück (Vorwort), Britta Hölzel (Mitwirkende), Ulrich Ott (Mitwirkende)

Erscheinungsjahr 2015


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