Dass die konventionelle Zahnmedizin nicht alles erklärt, wurde Dr. Dominik Nischwitz bereits während des Studiums klar. Die Gesundheit im Mund versteht der Biologische Zahnmediziner als Spiegel für den gesamten Organismus.

Bei diesem Ansatz spielen Ernährungsfragen genauso eine zentrale Rolle, wie das Mikrobiom, welches wir im Mund haben. Auch die Darmgesundheit wird in der Biologischen Zahnmedizin berücksichtigt.

Im Spitzen-Gespräch mit Prof. Dr. med. Jörg Spitz erklärt Dr. Dominik Nischwitz, warum Zähne weit mehr als reine Kauwerkzeuge sind und wie er Zahngesundheit als Teil eines ganzheitlichen Organismus versteht. Besonders kritisch sind dabei Implantate anzusehen. Der Zahnmediziner erklärt, welche Probleme für den Körper durch Legierungen im Mund entstehen können. Während vor einigen Jahren der Ansatz der Biologischen Zahnmedizin noch auf viel Kritik stieß, beobachtet Nischwitz in jüngster Zeit den Trend, dass immer mehr seiner Kollegen sich den neuen Erkenntnissen öffnen. Die Chancen stehen deshalb gut, dass Lebensstilfaktoren auch verstärkt auf dem Zahnarztstuhl eine Rolle spielen.


Dr. Dominik Nischwitz ist Spezialist für Biologische Zahnmedizin und Keramikimplantate, Heilpraktiker, Funktionell-Mediziner und Ernährungsexperte. Zusammen mit seinem Vater Andreas Nischwitz gründete er 2015 das DNA Health&Aesthetics – Zentrum für Biologische Zahnmedizin in Tübingen. Seit 2019 ist er Präsident der ISMI – INTERNATIONAL SOCIETY FOR METALFREE IMPLANTOLOGY. Als internationaler Referent hält er regelmäßig Vorträge zum Thema, um die konsequente Biologische Zahnmedizin als Standard zu etablieren. Zusammen mit Dr. Ulrich Volz hat er 2016 das Curriculum für Biologische Zahnmedizin und Keramikimplantate ins Leben gerufen. Seine Mission ist es, maximal vielen Menschen zu helfen, wieder gesund oder leistungsfähiger zu werden.