Wenn die Diagnose Alzheimer-Krankheit oder Demenz lautet, stellt sich für Betroffene meist nur noch die Frage, wie sich das Voranschreiten der Krankheit möglichst lange hinauszögern lässt. Eine Heilung gilt als unmöglich.

Umso beeindruckender ist die Geschichte, die Laura Blaschko zu erzählen hat. Bereits 2011 entwickelte die Sozialarbeiterin Symptome, die sie auf eine Odysee verschiedenster Diagnosen führten und an das Limit ihrer finanziellen Möglichkeiten trieb. Doch die Beschwerden und vor allem die Gedächtnisausfälle wurden immer heftiger, bis Laura Blaschko schließlich nur noch eine Überlebenszeit von zwei Jahren attestiert wurde.

Inspiriert von Dr. Dale Bredesen und Dr. Dietrich Klinghardt begann Laura Blaschko strukturiert ihren Lebensstil umzugestalten. Da sie sich mittlerweile kaum noch etwas merken konnte, war dieses beeindruckende Selbstmanagement nur mit Hilfe eines Whiteboards möglich, auf dem die Demenz-Patientin alle Maßnahmen eintrug und abhakte.

Entgiftung und der Schutz vor Toxinen spielten bei der Therapie ebenso eine Rolle wie eine Ernährungsumstellung und der Verzicht auf Gluten. Leider erst spät erkannte Laura Blaschko zudem die fundamentale Rolle der Darmgesundheit im Zusammenhang mit neurologischen Leiden. Dennoch ist Laura Blaschko eine vollständige Wiederherstellung ihrer kognitiven Fähigkeiten gelungen.
Heute möchte Laura Blaschko vor allem andere Betroffene erreichen und in Kürze ein Projekt ins Leben rufen, um ihre Erfahrungen weiterzugeben.


Auch das Projekt „Kompetenz statt Demenz“ der Deutschen Stiftung für Gesundheitsinformation und Prävention (DSGiP) gibt Demenz-Patienten und deren Angehörigen wertvolle Ratschläge zum Umgang mit der Krankheit. Weitere Informationen finden Sie unter: https://kompetenz-statt-demenz.de