Jörg Spitz

Liebe Freundinnen & Freunde, Follower und Förderer der AMM,

Ich möchte den Jahreswechsel nutzen, die Entwicklung der AMM im vergangenen Jahr zu skizzieren und zum Abschluss die unerwartete Konsequenz dieser Entwicklung zeigen. Beginnen möchte ich mit unserem Jahreskongress für menschliche Medizin 2021, den wir infolge der Pandemiemaßnahmen leider nur online durchführen konnten. Das Thema „Burnout und Depression als Spitze des Eisbergs neuro-inflammatorischer Erkrankungen“ machte bereits zum Jahresanfang deutlich, dass wir uns in der Akademie mit diesem Themenbereich zukünftig intensiver beschäftigen wollen.

Konsequenterweise gibt es seit dem Sommer des letzten Jahres einen neuen Kommunikationskanal und Wissensbereich „Psyche und mentale Gesundheit“ innerhalb der Akademie, der von meiner Tochter Angelika geleitet wird. Hier werden wir in der für die Akademie typischen Vielfalt umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung stellen.

Stiftungsprojekte

Ein weiterer Schwerpunkt in diesem Themenkreis ist der Aufbau und Ausbau der Plattform für Informationen zu demenziellen Erkrankungen: Kompetenz statt Demenz (KsD) im Rahmen unserer Arbeit für die Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformationen und Prävention (DSGiP).

Zusätzlich zu dieser, auf eine bestimmte Krankheit bezogene Informationsplattform hat die DSGiP eine weitere Plattform ins Netz gestellt: die „NährstoffAllianz“ Hier wollen wir in Zusammenarbeit mit der DSGiP zukünftig allgemeine Informationen zu den Ernährungsgrundlagen kostenlos zur Verfügung stellen.

Digitale Ausbildung

Ergänzend dazu haben wir, die AMM, „Das kleine 1 x 1 der Mikronährstoffe“, bei dem uns der Apotheker Uwe Gröber mit seinem Wissen zur Seite stand, als Online-Seminar zu wasserlöslichen und fettlöslichen Vitaminen entwickelt, welches als Digitalprodukt zur Verfügung steht:

Das kleine 1×1 der Mikronährstoffe – Modul: Fettlösliche Vitamine

Das kleine 1×1 der Mikronährstoffe – Modul: Wasserlösliche Vitamine

Die neue Gesundheitskultur

Als letzten und wichtigsten Punkt möchte ich über die unerwartete Quintessenz der langjährigen gemeinsamen Forschungsarbeit von Akademie und Stiftung berichten. Die Fülle der Studien in den internationalen Datenbanken belegen inzwischen eindeutig, dass die große Mehrzahl der uns plagenden Krankheiten und Todesfälle eben nicht auf die aktuell medial „gehypten“ Viren und Bakterien zurückzuführen ist, sondern auf unseren nicht mehr artgerechten Lebensstil. In Deutschland macht dies satte 90 % der Problematik aus!

Die stetige Zunahme dieser Erkrankungen und ihre vermeintliche „Unheilbarkeit“ im Rahmen der Mainstream Medizin sprechen eine eindeutige Sprache. Ferner lassen die Studien erkennen, dass sich nicht kollektiv 90 % der Bürger für einen falschen Lebensstil entscheiden, sondern die Gesellschaft insgesamt „aus dem Ruder gelaufen ist“. Unsere Kinder erblicken nicht mehr das Licht einer artgerechten Umwelt, die ihnen daher auch nicht mehr diejenigen Ressourcen bietet, die zur Entfaltung der evolutionären angelegten Fähigkeiten (Potenziale) des Menschen erforderlich sind – von den unzähligen Schadstoffen, mit denen wir diese Umwelt kontaminiert haben, ganz zu schweigen.

Abb. 1: Anstieg des mittleren Vitamin D-Spiegels in der älteren deutschen Bevölkerung zwischen 2007 und 2017. Fortbestehen des Defizits bei den Kindern und Jugendlichen. (Masterarbeit C. Göthel)

So ungewohnt auch die Erkenntnis dieses massiven Einflusses der Umwelt auf unsere Gesundheit ist, so positiv ist der Aspekt, dass wir durch „adjuvante Lebensstilmaßnahmen“ unsererseits Einfluss auf dieses Geschehen nehmen können, so wie dies bereits in einigen Bereichen geschieht (z. B. Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel). Hier konnten wir auf der Basis von über 2 Millionen Laborwerten zeigen (Abb. 1), dass die Bemühungen von Stiftung und Akademie (und natürlich auch anderer Institutionen) dazu geführt haben, dass der mittlere Vitamin-D-Spiegel in der älteren Bevölkerung um 40 % in den letzten zehn Jahren zugenommen hat (von 20 ng/ml auf 28 ng/ml) – und dies ohne jegliche staatliche mediale Unterstützung, da von dort immer noch die längst überholte Empfehlungen von 800 IE der sogenannten „wissenschaftlichen Gesellschaften“ kommen.

Wenn man diese Erkenntnisse der letzten Jahre konsequent weiterdenkt – und das haben wir in der Akademie getan – ergibt sich die klare Forderung nach einem Wandel in der Gesellschaft. Also nicht nur im Umgang mit der Natur, wo zumindest ein Teil der Bürger diese Notwendigkeit bereits zur Kenntnis nimmt, sondern auch im Umgang mit uns selbst, mit unserer Gesellschaft. Im Klartext: wir brauchen eine neue Kultur, eine Gesundheitskultur, denn nur diese ist in der Lage, für alle Bürger die Voraussetzungen zu schaffen, sich in der problematischen Umwelt gesund zu verhalten. Die komplexen Erkenntnisse lassen sich sehr übersichtlich und eindrucksvoll grafisch darstellen (Abb. 2).

Abb 2: Aufbau und Funktion des „Systems Mensch“: von der epigenetischen Regulation der Gene über die Entfaltung des inneren Selbst und des inneren Arztes zur Spitzen-Gesundheit. Dabei spielen die Einflüsse aus den verschiedenen Bereichen der Umwelt (natürliche, technische und soziale Umwelt) eine besondere Rolle, die durch eine spezielle Gesundheits- Kultur in der Gesellschaft gefördert werden kann (Quelle und Copyright AMM).

Das Team der Akademie für menschliche Medizin wird sich auch zukünftig bemühen, neue Erkenntnisse zu erarbeiten und zusammen mit konkreten Maßnahmen als Basis für eine „Spitzen-Gesundheit“ zur Verfügung zu stellen. Das nächste Projekt bereiten wir gerade intensiv vor: Der Kongress für menschliche Medizin wird am 19./20 März 2022 wieder als Präsenzveranstaltung auf dem Campus Riedberg in Frankfurt stattfinden und sich mit dem Killer Nr. 1 beschäftigen. Nein, es handelt sich ausnahmsweise nicht um die Covid-19 Pandemie, sondern um das Killerthema der Herz-Kreislaufkrankheiten.

Hier geht es zu weiteren Informationen und zur Anmeldung…

Das Team der AMM freut sich, Sie bald wieder persönlich treffen zu können.

Schlangenbad, den 12. Januar 2022

Ihr Jörg Spitz

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