Medical Turn: Chronisch entzündliche Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen - Entstehung, Diagnostik, Therapie

Medical turn-Leitfaden für chronisch entzündliche Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen für Ärzte und Patienten

Chronische Krankheiten wie M. Parkinson, M. Alzheimer oder Herzinfarkt nehmen immer mehr zu. Nach der Statistik leiden 25 Prozent der Erwerbstätigen an chronischen Erkrankungen. In der Bundesrepublik Deutschland sind das ungefähr 20 Millionen Menschen. Doch besonders bei der Behandlung chronisch entzündlicher Erkrankungen konnte in den letzten Jahrzehnten wenig Fortschritt erzielt werden.
 Im Gegenteil: Die Zunahme der chronisch Erkrankten verläuft sehr rasant. Denken wir an Diabetes mellitus oder an Morbus Parkinson. Bisher ist jedoch eine Abkehr von der monodisziplinären Therapie nicht zu verzeichnen. Eine Spezialisierung der Therapie, die kaum fächerübergreifend ist, stellt weiterhin die Regel dar.

Doch Chronische Erkrankungen können nicht isoliert, sondern müssen immer im Zusammenhang mit dem gesamten physisch-psychischen System des Menschen gesehen werden. Trotzdem beginnt die Therapie einer chronischen Erkrankung meist erst mit der Diagnosestellung, was sich als Irrweg herausgestellt hat.
Wir sind heute aufgrund vielfältiger sorgfältiger Studien und Untersuchungen namhafter Wissenschaftler in der glücklichen Situation, neue Zusammenhänge herstellen zu können. Chronischen Krankheiten haben Trigger als Auslöser. Diese können im Menschen komplexe gleichzeitig ablaufende Prozesse anstoßen. Entzündungen entstehen. Die Folge sind Multisystemerkrankungen mit Mitochondriopathien.

Eine Chronische Erkrankung, die scheinbar ohne Vorwarnung auftritt, ist somit immer ein erklärbares Resultat aus den vorangegangenen Prozessen. Es gibt also kausale Zusammenhänge, allerdings keine eindimensionalen, sondern komplexe, d.h. bei ähnlichen Ausgangsbedingungen kann es bei verschiedenen Menschen zu sehr unterschiedlichen Entwicklungen kommen. Deshalb ist auch jeder Krankheitszustand individuell verschieden und einmalig und muss deshalb auch individuell therapiert werden.

Medical turn bedeutet einen Perspektivwechsel gegenüber der Schulmedizin wie sie bislang praktiziert wird.

Dieser Sichtwechsel kann sowohl dem Arzt als auch betroffenen Patienten neue Wege der Gesundheit aufzeigen.
In dem vorliegenden Buch werden bei chronisch entzündlichen Erkrankungen und bei Autoimmunerkrankungen sowohl theoretische als auch praktische Aspekte der Diagnostik ausführlich beschrieben.

Das Zusammenspiel von Triggern (Auslösern) und Immunsystem auf das neuro-hormonelle System des Menschen wird von der Ärztin Dr. Ursula Rusche ausführlich im ersten Teil des Buches erörtert.

Einen breiten Raum nehmen in diesem Band die neuen Therapiemöglichkeiten ein, die sich durch das Erkennen der Komplexität der Krankheitsentwicklung eröffnen. Bereits weit vor Diagnosestellung sind Entwicklungen durch immunologische, neurologische und hormonelle Untersuchungen erkennbar. Die Symptome des Patienten, wie Erschöpfung, Müdigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen spielen eine zentrale Rolle, ebenso wie das Aufspüren der Trigger, zu denen auch die persönliche genetische Veranlagung gehört.

Medical turn bedeutet Abkehr in der Therapie von den eingefahrenen Wegen und eine Hinwendung zu den Ursachen.

Hier werden sowohl die Grundlagenforschung der Therapie zugeordnet, als auch Konzepte der modernen Medizin wie Toxinentlastung, Mikrobiomaufbau, sowie Mitochondrientherapie mit Aminosäuren und Vitaminsubstitution als grundsätzliche Option besprochen.
Dazu werden Krankheitsbilder und zugeordnete neue Therapierichtungen besprochen.


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