Hundimedia – Hunde helfen ®

Inge Büttner-Vogt ist Spezialistin für das gute Verständnis zwischen Menschen und Hunden.

Sie nennt sich „Trainerin für Menschen mit Hund“, weil der Mensch lernen muss – der Hund ist, wie er ist. In individuellen Einzelstunden wird der Mensch geschult, seinen Hund zu lesen und mit ihm  kommunizieren zu können.

Es gibt vier Säulen der Zusammenarbeit:

Den Schutz des Hundes,

wir beschützen ihn vor Gefahren, wir führen und bilden ihn, damit er überall gern gesehen und uns immer begleiten kann. Wir beschützen andere vor unserem Hund, wenn sie es wünschen,  und ihn vor eigenen Entscheidungen, die gefährlich für ihn werden können.

Das geistige Training,

es sorgt dafür, dass der Hund bis ins hohe Alter fit und gesund bleibt. Wir schulen seinen Geist, bilden ihn aus und arbeiten mit ihm auf einem sozialen Sektor wie Schule oder Altersheim

Die angemessene Bewegung,

sie erschöpft den Hund nicht durch anstrengenden Ausdauersport, sondern erfüllt ihm Jagd- und Spieltrieb. Die Spaziergänge sind spannend und sorgen dafür, dafür dass die gemeinsame Bindung wächst.

Die ausgewogene Ernährung,

sie lässt den Hund gesund bleiben, schützt ihn vor mangelhaftem Futter mit Zusätzen, die ihm nicht guttun. Hierfür ist eine Ernährungsberatung von Vorteil, die Allergien und Durchfälle bessern.

www.fuettere-gutes.de

Für das soziale Engagement mit Hund bilden wir pädagogische Schul- und Altersheim-Begleithunde aus. Außerdem haben wir den Auftrag, Menschen und Hunde,  die bei der Ev. Inneren Mission (EVIM) in der Jugendhilfe oder in Wohngruppen eingesetzt werden, zu schulen. Nicht zuletzt gibt es eine Ausbildung „Fit für Draußen und Drinnen“, die ein Mensch-Hund-Team mit jeder Situation im täglichen Leben gelassen umgehen lässt.

 

Hunde im Altersheim – Was bringt mein Hund bei dementen Bewohnern im Altersheim?

Die Eignung

Arko,mein „rassenreiner Mischling“ hat ein sehr feines Gespür für ältere Menschen. Er wertet nicht, schließt niemanden aus und kann warten, bis ein Leckerchen spendiert wird.

Er hört auf meine Signale und darf auf keinen Fall übergriffig werden.

Die Ausbildung

Zusammen mit Barbara Wilhelm und ihrer Hündin Luise, haben wir eine Firma gegründet:

Hundimedia GbR. Wir bilden Therapeutische Schul- und Altersheim-Begleithunde, Hunde für die Hospitz-Arbeit und als Begleiter im Beruf (z. B. Ergotherapie) aus.

Der Schutz des Hundes wird sehr großgeschrieben.

Was heißt Schutz?

Wir schützen den Hund davor, dass er sich nicht verletzt, wir führen ihn vorausschauend.  Wir schützen andere Menschen vor ihm, dass er niemanden belästigt und – sehr wichtig – wir beschützen ihn vor Menschen und Hunden, die für ihn eine Gefahr sein könnten.

Durch dieses Verhalten gewinnen und erhalten wir das Vertrauen unseres Hundes.

Die Ausbildung umfasst das „Lesen“ unseres Vierbeiners, damit wir ihn sofort aus einer Situation herausnehmen können. Er zeigt uns durch seine Körpersprache, wenn er sich nicht (mehr)  wohlfühlt, aber er sollte keine eigene Entscheidung treffen, wie zum Beispiel knurren.

Respektvoller Umgang mit den Bewohnern

Eine sehr lange Erfahrung im Altersheim ermöglicht es uns, auf die verschiedenen Formen der Demenz einzugehen und die Bewohner respektvoll anzusprechen.

Alle Hunde werden nach ihrer Eignung eingesetzt: Es gibt „Schmuser“, die bei den Bewohnern genauso beliebt sind, wie unsere „Zirkus-Hunde“, die mit vielen Tricks in einer Rollstuhl-Manege die Menschen zum Lachen bringen. Wir haben kleine Hunde, die auf ein Bett gesetzt und gestreichelt werden können.

Die Arbeit mit den Bewohnern

Ältere Menschen füttern sehr gerne. Es ist für sie eine soziale Handlung, die wir gern fördern. Wir leiten die Bewohner an: Das Leckerchen wird auf der offenen Hand gegeben, es wird mit Schwung zugeworfen oder auf die Hose gelegt. Wir haben ein feines Gespür entwickelt, wie wir die Bewohner zum Lächeln bringen. Wir spielen mit einem Luftballon, den mein Hund zu den Bewohnern kickt, sie fangen ihn und werfen ihn zum Hund zurück.

Wir zeigen einige Tricks, lassen unsere Hunde um Rollstühle herumlaufen und einen Gegenstand suchen, den wir verstecken. Wer klatschen kann, tut es – immer ist die Stimmung viel besser als zu Anfang

Fazit

Wir werden freudig erwartet. Die Bewohner merken sich die Namen der Hunde (eine erstaunliche Leistung!). Wir sind eine Unterbrechung des Alltags, bei der viel gelacht wird.

Motorik wird trainiert – am anderen Ende wartet ein Hund und fängt das Leckerchen.

Wir meinen: Lachen weckt das Gehirn auf, wir verlassen die Manege und lassen heitere Menschen zurück.

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