Stress mit dem Lebensgefährten, der nie zufriedenzustellende Chef, Straßenlärm, Stau und der große Berg an Wäsche, dem man sich auch mal wieder widmen sollte. Wir alle kennen stressauslösende Alltagssituationen und trotzdem ist nur den wenigsten Menschen bewusst, welche Folgen Stress auf unsere physische und psychische Gesundheit hat. In diesem Artikel möchten wir Ihnen die neuesten Erkenntnisse über Stress und Atmung nahebringen und Ihnen 4 Atemtechniken an die Hand geben, mit denen Sie stressigen Situationen ab sofort gelassener begegnen können.

Inhaltsverzeichnis

Faktencheck: Stress und Atmung unter die Lupe genommen

Stress hat einen immens negativen Einfluss auf die Gesundheit: Der Körper schüttet in stressigen Situationen Adrenalin aus, wodurch Blutdruck, Puls und Atemfrequenz in die Höhe schnellen. Gleichzeitig spannt sich die Muskulatur des gesamten Körpers an. Leiden Sie häufiger an Rückenschmerzen und Verspannungen? Dann liegt die Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit in den als belastend wahrgenommenen Stresssituationen und nicht, wie viele Schmerzpatienten vermuten, in physischen Grunderkrankungen.

Die gesundheitlichen Folgen von Stress treten oft unbemerkt auf und werden häufig als „ganz normal“ wahrgenommen. Dabei sind die Folgen so vielzählig wie auch gravierend:

  • Innere Unruhe und Reizbarkeit
  • Geminderte Konzentrationsfähigkeit
  • Magenbeschwerden wie Durchfall oder Verstopfung
  • Depressive Verstimmungen, langfristig Burnout oder Depression
  • Erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Erhöhtes Risiko für eine Diabetes-Erkrankung
  • Erhöhte Leberwerte & Entwicklung einer Fettleber
  • Hautausschläge

All diese Folgen sind keine Schicksalsschläge, denn zum Glück gibt es einfache und effektive Möglichkeiten, dem Stress gelassener zu begegnen. Eine dieser Möglichkeiten sind Atemtechniken.

Zwar ist die bewusste Atmung seit ein paar Jahren in aller Munde, doch Atemtechniken sind keine Modeerscheinungen. Atemtechniken und ihre Wirkungen wurden bereits im 2. Jh. n. Chr. von dem indischen Gelehrten Patanjali unter dem Begriff “Pranayama” beschrieben. Pranayama kennt man heute aus der Yoga-Lehre und ist als Verbindung zwischen Geist und Körper zu verstehen.

Studien zeigen, dass es durch bewusstes Atmen möglich ist, sich in stressigen Situationen schnell selbst zu beruhigen. Dadurch steigt wiederum die Schlafqualität, der Blutdruck sind und es wird weniger Angst empfunden.

Vier Atemtechniken für einen entspannteren Alltag

„Einfach drauf los atmen“ funktioniert leider meistens nicht, denn richtiges Atmen will gelernt sein. Im Folgenden gehen wir auf vier Atemtechniken ein, mit denen Sie im stressigen Alltag zu mehr Ruhe und Gelassenheit finden können. Viel Spaß beim Ausprobieren!

1. Bauchatmung

Bei der Einatmung sollte sich nicht der Brustkorb heben, sondern die Bauchdecke. Während der Ausatmung sinkt die Bauchdecke wieder ab. Dies erfordert anfangs viel Aufmerksamkeit, sorgt aber dafür, dass Sie zurück ins Hier und Jetzt gelangen.

2. Atmung bewusst wahrnehmen

Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit während des Atmens komplett auf die Nasenflügel. Nehmen Sie wahr, wie Sauerstoff ein- und ausfließt. Versuchen Sie, die Temperatur der Atemluft wahrzunehmen.

3. Verlängertes Ausatmen

können variieren, aber versuchen Sie sich auf eine lange Ausatmung zu fokussieren. Wiederholen Sie den Vorgang ein paar Mal und sie werden schnell merken, dass negative Gedanken keinen Platz mehr haben.

4. Die Ujjayi Atmung

Die Ujjayi Atmung wird heutzutage vorrangig im Yoga praktiziert. Hierbei wird ausschließlich durch die Nase geatmet, wobei beim Ein- und Ausatmen hauchende Geräusche erzeugt werden. Diese Atemtechnik beruhigt ungemein und bringt neue Lebensenergie.

Nehmen Sie sich gerne ein oder zweimal am Tag ein paar Minuten Zeit für eine dieser Atemübungen und finden Sie heraus, welche am besten zu Ihnen passt. Ihr seelisches und körperliches Wohlbefinden wird es Ihnen danken!

Gesund durch Atmung mit Dr. Maria Wolke

„Einfach drauf los atmen“ funktioniert leider meistens nicht, denn richtiges Atmen will gelernt sein. Im Folgenden gehen wir auf vier Atemtechniken ein, mit denen Sie im stressigen Alltag zu mehr Ruhe und Gelassenheit finden können. Viel Spaß beim Ausprobieren!

In dem aktuellen Spitzen-Gespräch zwischen Prof. Dr. med Jörg Spitz und Dr. Maria Wolke erfahren Sie mehr über die Ursachen von Angst und Stress und wie bewusste Atemübungen sogar das Gehirn verändern können.

Hier erfahren Sie mehr über Dr. Maria Wolke und ihrer Arbeit als Atem-Coach: AMM-Netzwerkpartnerin: Dr. Maria Wolke – Yoga und Atemtherapie bei psychischen Störungen

Exklusives Herbstangebot: Bis zum 18.11.22 können Sie 4 Wochen lang für 69€ statt 110€ an der Atemgruppe teilnehmen. Hier gelangen Sie zur Anmeldung: GEFÜHRTE ATMUNG: HERBSTANGEBOT • Dr. Maria Wolke

Zum Nachlesen:  AMM-Buchempfehlung: Dr. Maria Wolke – Resilient durch Yoga

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