Ein Hustenlöser als Zellschutz?

Ein Hustenlöser als Zellschutz? [aerztezeitung.de; 09.02.2018]

Krebsforscher haben herausgefunden, wie der als Hustenlöser bekannte Wirkstoff Acetylcystein Zellen vor oxidativen Belastungen schützt. Von einer prophylaktischen Einnahme raten sie aber ab.

Blue Dye Kills Malaria Parasites — But There Is One Catch [npr.org; 09.02.2018]

It's hard to imagine that a blue dye sold in pet food stores in the U.S. to fight fungal infections in tropical fish could be a potent weapon against malaria.

Fragwürdige Geschäfte der Pharmakonzerne [tagesschau.de; 08.02.2018]

Roche hat ein neues Medikament gegen Multiple Sklerose entwickelt, das 33.000 Euro kostet. Für 3000 Euro gibt es ein vergleichbares Medikament. Deutsche Ärzte dürfen es MS-Patienten aber nicht mehr verordnen.

Der Kongress für menschliche Medizin

Die Aufzeichnung aller Vorträge der Kongresse 2015 bis 2017 als Download

Update 2017: Krebs

Update 2016: Demenz

Update 2015: Umwelt

Alzheimer: Bluttest zeigt gute Ergebnisse [pharmazeutische-zeitung.de; 05.02.2018]

Eine erhöhte β-Amyloid-Last im Gehirn ist das früheste Hinweiszeichen auf einen Morbus Alzheimer. Ihr Nachweis gelingt bislang ausschließlich mittels Positronen-Emissions-Tomografie (PET) oder anhand von Liquorproben. Dies könnte sich jedoch bald ändern.

Multinationale Unternehmen produzieren nach wie vor nicht regulierte Antibiotika in Indien [bionity.com; 06.02.2018]

Millionen von nicht zugelassenen Antibiotika werden in Indien verkauft, so eine neue Studie von Forschern der Queen Mary University of London und der Newcastle University.

A Brain Implant Improved Memory, Scientists Report [nytimes.com; 06.02.2018]

Scientists have developed a brain implant that noticeably boosted memory in its first serious test run, perhaps offering a promising new strategy to treat dementia, traumatic brain injuries and other conditions that damage memory.

Kurzgefasst: Problematik der Ernährung bei Krebspatienten (Dr. Walle)

Aus der Vortragsreihe des 4. Kongresses für menschliche Medizin 2017, Schwerpunktthema Krebserkrankungen.

https://www.youtube.com/watch?v=ghu89WicgEM&t=36s

Der vollständige Vortrag ist Teil des digitalen Kongresspakets KMM2017:

KMM2017 – Das digitale Kongresspaket


Hier die essentiellen Aussagen:

  • Bei jedem 4. Todesfall von Krebspatienten ist nicht der Tumor die primäre Todesursache, sondern eine Mangelernährung (d.h. Nährstoffmangel). Vielen Patienten mit Krebserkrankung wird vom Arzt empfohlen, das zu essen, was ihnen schmeckt. Diese Empfehlung führt jedoch häufig zu einer für die Krebserkrankung ungeeignete Ernährungsweise.
  • Da der Krebs sehr viele Kohlenhydrate verbraucht, stehen diese dem Patienten nicht mehr als Energiequelle zur Verfügung, wodurch er kachektisch (d.h. abgemagert, ausgezehrt) wird.
  • Durch den Tumor entsteht zudem eine Insulinresistenz. Um trotz Insulinresistenz die zugeführten Kohlenhydrate zu verstoffwechseln, produziert der Körper noch mehr Insulin. Insulin ist wiederum ein Wachstumsfaktor für Krebszellen.
  • Bei Krebserkrankungen ist daher zu empfehlen, die Kohlenhydratzufuhr zu reduzieren oder durch gänzlichen Verzicht auf Kohlenhydate sogar einen ketogenen Stoffwechsel herbeizuführen, bei dem der Körper die nötige Energie aus dem Fettstoffwechsel bezieht.
  • Mangelernährung führt zur Immunschwäche. Als Folge dessen sterben 40% aller Krebspatienten an septischen Erkrankungen (d.h. Keime dringen in die Blut- und Lymphbahnen ein). Immunglobuline (=Antikörper) bestehen aus Eiweiß. Eine adäquate Eiweißzufuhr kann somit das Immunsystem unterstützen (aktuelle Leitlinien empfehlen 1,2 g bis 2,0 g Eiweiß / kg Körpergewicht pro Tag).
  • Um als Krebspatient bei eingeschränkter Kohlenhydratzufuhr ausreichend Kalorien zu sich zu nehmen, ist Fett mit seiner hohen Energiedichte essentiell. Fette sollten mehr als 50 % der Energiezufuhr ausmachen.
  • Zudem sollte auf eine ausreichende Zufuhr von Vitalstoffen geachtet werden, am besten in Form von Gemüse.
  • Eine Chemotherapie begünstigt das Entstehen einer Fettleber, die wiederum zu einer Störung des Immunsystems führt. Hier ist “Leberfasten” sinnvoll.

Fazit: Bei Krebserkrankungen empfiehlt sich eine kohlenhydrat-limitierte bzw. ketogene Ernährung. Statt aus Kohlenhydraten sollte die Ernährung vornehmlich aus Eiweißen und Fetten bestehen. Während wertvolle Eiweiße das Immunsystem unterstützen, tragen die Fette zur adäquaten Energieversorgung bei.


Und jetzt noch passende Literaturtipps: 

von Dr. Coy

Erscheinungsjahr 2015

von Prof. Ulrike Kämmerer, Dr. Christina Schlatterer, Dr. Gerd Knoll

Erscheinungsjahr 2012

von Prof. Dr. med. Richard Béliveau, Dr. med. Denis Gingras

Erscheinungsjahr 2010


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Ösophagus: Heißer Tee verstärkt Krebsrisiko durch Rauchen und Alkohol

Lebensstil-Medizin und Spitzen-Prävention aktuell

An dieser Stelle weisen wir auf aktuelle Beiträge aus dem Netz hin, die einen engen Bezug zu unseren Kernthemen Lebensstil-Medizin und Spitzen-Prävention haben. Die dort wiedergegebenen Meinungen dienen als Anregung zur kritischen Auseinandersetzung. Sie entsprechen nicht zwingend der von uns vertretenen Position, sind aber in allen Fällen eine Bereicherung der Diskussionsgrundlage.


Ösophagus: Heißer Tee verstärkt Krebsrisiko durch Rauchen und Alkohol [aerzteblatt.de; 06.02.2018]

Die Gewohnheit, den Tee „brennend“ heiß zu trinken und gleichzeitig zu rauchen oder Alkohol zu konsumieren, scheint bei chinesischen Männern das Risiko auf ein Ösophaguskarzinom deutlich zu erhöhen. Dies zeigen die Ergebnisse einer prospektiven Beobachtungsstudie in den Annals of Internal Medicine.

Handystrahlen: Schwannome und längeres Leben bei männlichen Ratten [aerzteblatt.de; 05.02.2018]

Die Exposition mit hochfrequenten elektro­magnetischen Feldern, die bei der Benutzung von Mobiltelefonen auftreten, hat in Langzeituntersuchungen bei männlichen Ratten zu einer Zunahme von malignen Schwannomen im Herzbereich geführt.

EU erkennt Bisphenol A als besonders besorgniserregend an [bionity.com; 24.01.2018]

Das Umweltbundesamt (UBA) begrüßt die Entscheidung der EU, die Chemikalie Bisphenol A nun auch aufgrund ihrer hormonellen Wirkungen auf Tiere in der Umwelt als besonders besorgniserregend anzuerkennen.

Forscher arbeiten an Schluckimpfung gegen Diabetes [deutsche-apotheker-zeitung.de; 01.02.2018]

Eine Schluckimpfung gegen Diabetes – für Typ 1-Diabetiker könnte das in Zukunft wahr werden, aber nur wenn die Veranlagung früh genug erkannt wird, und zwar schon im Säuglingsalter. Mit der großangelegten Präventionsstudie Primary Oral Insulin Trial (POInT-Studie), die gerade beginnt, kommen die Forscher diesem Ziel vielleicht einen großen Schritt näher.

Influenza versechsfacht das Risiko für einen Herzinfarkt [aerztezeitung.de; 27.01.2018]

Das hohe Herzinfarkt-Risiko bei Grippe wurde jetzt erstmals in einer Studie mit laborbestätigter Influenza belegt. Das stärkt die Evidenz für Impfungen als Herzkreislauf-Prävention.

Mund auf gegen Amalgam – Deine Stimme zählt! [ig-umwelt-zahnmedizin.de]

Amalgamfüllungen bestehen zu über 50% aus Quecksilber und werden auch in Deutschland noch Tonnenweise verwendet. Hunderte Tonnen Quecksilber befinden sich zudem bereits in den Mündern der Patienten und müssen früher oder später noch als Sondermüll entsorgt werden.


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Kurzgefasst: Magnesium in der Krebstherapie (K.Kisters)

Aus der Vortragsreihe des 4. Kongresses für menschliche Medizin 2017, Schwerpunktthema Krebserkrankungen.

https://www.youtube.com/watch?v=aZf8me6XUtU&t=142s&index=17&list=PLRCTCP0lqxWwkJkpB0lt0KuMwWxLZM1tH

Der vollständige Vortrag ist Teil des digitalen Kongresspakets KMM2017:

KMM2017 – Das digitale Kongresspaket


Hier die essentiellen Aussagen:

  • Ob eine Magnesium-Supplementierung bei Krebserkrankungen positive Auswirkungen hat, hängt von der Art der Krebserkrankung und der Therapie ab.
  • Ein Magnesiummangel kann beispielsweise durch bestimmte Medikamente, eine verringerte Resorption durch Bestrahlungstherapie oder durch Magen-Darm-Tumore ausgelöst werden.
  • Platinhaltige Chemotherapien wirken sich negativ auf die Nierenfunktion aus. Verschiedene Studien konnten zeigen, dass die Nierenfunktion von Patienten mit Bronchial-, Kopf- oder Halskarzinomen unter Magnesium-Supplementierung besser erhalten bleibt als bei Vergleichsgruppen ohne Einnahme von Magnesium.
  • Bei kolorektalen Tumoren kommt es unter EGF-Rezeptor-Therapien sehr häufig zu Magnesiummangel. Zum Zusammenhang zwischen Magnesiumspiegel und dem Therapieansprechen bei kolorektalen Tumoren gibt es bisher nur wenige, widersprüchliche Studienergebnisse, sodass eine Empfehlung zur Magnesiumgabe bei dieser Krebsart aktuell nicht auszusprechen ist.
  • Die Magnesium-Transportkanäle TMP-6 und TMP-7 sorgen im Normalfall dafür, dass das Magnesium und Vitamin D in die Zelle gelangen und das Membranpotential aufrecht gehalten wird. Welche Bedeutung die Kanäle für die Entstehung und Ausbreitung von Krebs spielen, ist noch zu erforschen.
  • Was aus der aktuellen Studienlage jedoch eindeutig hervorgeht ist, dass man durch eine ausreichende Magnesiumversorgung Krebs präventiv vorbeugen kann.
  • Verschiedene Studien zeigten auch einen Zusammenhang zwischen Magnesium und Schmerzen: Bei höheren Magnesiumspiegeln berichteten Patienten von weniger Schmerzen. Gleiches gilt für Hitzewallungen bei Brustkrebspatientinnen als Therapienebenwirkung: Eine Magnesiumgabe kann diese Hitzewallungen deutlich bessern.

Fazit: Ein ausreichender Magnesium-Spiegel kann uns vor Krebserkrankungen schützen. Außerdem konnte die positive Wirkung einer Magnesium-Supplementierung bei der Behandlung bestimmter Krebsarten nachgewiesen werden. Die positive Wirkung konnte nicht pauschal für alle Krebserkrankungen festgelegt werden, weshalb weitere Studien vonnöten sind.


Und jetzt noch passende Literaturtipps: 

von Uwe Gröber

Erscheinungsjahr 2014


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Kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Solariennutzung und schwarzem Hautkrebs

Lebensstil-Medizin und Spitzen-Prävention aktuell

An dieser Stelle weisen wir auf aktuelle Beiträge aus dem Netz hin, die einen engen Bezug zu unseren Kernthemen Lebensstil-Medizin und Spitzen-Prävention haben. Die dort wiedergegebenen Meinungen dienen als Anregung zur kritischen Auseinandersetzung. Sie entsprechen nicht zwingend der von uns vertretenen Position, sind aber in allen Fällen eine Bereicherung der Diskussionsgrundlage.


Kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Solariennutzung und schwarzem Hautkrebs [idw-online.de; 29.01.2018]

Ein kausaler Zusammenhang zwischen maßvoller Solariennutzung und einem erhöhten Melanom-Risiko ist nach aktueller Studienlage nicht erwiesen. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe unter Leitung von Professor Dr. Jörg Reichrath, Leitender Oberarzt der dermatologischen Klinik am Universitätsklinikum Homburg.

Multiple Sklerose: Die Burger-Epidemie [news.doccheck.com; 30.01.2018]

Nahezu überall auf der Welt nehmen die MS-Erkrankungen zu – am dramatischsten jedoch in Ländern, in denen die Menschen einem „westlichen Lebensstil“ nachgehen. Weil herkömmliche Erklärungsversuche nicht mehr ausreichen, rückt die Ernährung in den Fokus.

Miniroboter für minimal-invasive Chirurgie und Wirkstofftransport? [bionity.com; 26.01.2018]

Die Forschung an mobilen Kleinstrobotern, die in der Zukunft in der Medizin zum Einsatz kommen könnten, nimmt in der Abteilung für Physische Intelligenz am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart eine zentrale Rolle ein.

Keimkiller: Körpereigenes Peptid aus Speichel wirkt gegen antibiotikaresistente Keime [laborpraxis.vogel.de; 26.01.2018]

Ein bestimmtes im Speichel aber auch in Tränenflüssigkeit, in weißen Blutkörperchen oder auf der Haut vorhandenes Peptid wirkt antibakteriell. Nun hat ein internationales Forscherteam den Wirkmechanismus des Peptids erforscht und dabei festgestellt, dass es auch gegen antibiotikaresistente Keime wirkt.

Lernen im Alter: Das Hirn ist auch nur ein Muskel [faz.net; 19.01.2018]

Mit dem Alter schwindet die Kraft des Gedächtnisses. Dagegen gibt es jedoch ein gutes Training, das zudem viel Spaß machen kann.

Why it’s so hard to treat dementia [edition.cnn.com; 18.01.2018]

Finding a cure for neurodegenerative diseases such as Alzheimer’s is challenging. They’re difficult to diagnose, and drugs struggle to get into the brain as the brain’s blood supply is largely separate to the rest of the body.

 

 


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5. Kongress für menschliche Medizin am 14. u. 15. April 2018 in Frankfurt – Autoimmunerkrankungen

Vergleichbar mit den Demenz-und Krebserkrankungen – den Themen der letzten beiden Kongresse für menschliche Medizin – stellen die Autoimmunerkrankungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine große Herausforderung der Gesellschaft dar, der die Mainstreammedizin nur eine symptomatische Therapie (Cortison und weitere Immunsuppressiva) entgegenzusetzen hat.

Neue Erkenntnisse über die komplexe Struktur und Funktionsweise des Immunsystems, wie die Interaktion mit den Darmbakterien (Mikrobiota) und der Gehirnfunktion (Psycho-Neuro-Immunologie), aber auch die neuesten Einsichten in die Genetik (z. B. Single-Nucleotid-Polymorphismen der Vitamin D Rezeptoren) und der Epigenetik (Einfluss von Nahrungsbestandteilen und Umwelteinflüssen auf die Genmodulation) bieten neue therapeutische Ansätze mit bislang nicht gekannter Effizienz. Ein besonderes Highlight dürfte die Vorstellung eines ganzheitlichen Konzeptes zur Therapie der Autoimmunerkrankungen darstellen, dass unter anderem eine „Hochdosis-Vitamin D Therapie“ unter Berücksichtigung der individuellen Vitamin D-Sensitivität beinhaltet. Es wurde von dem brasilianischen Arzt Prof. CG Coimbra entwickelt und wird von ihm und etlichen Kollegen seit Jahren mit großem Erfolg praktiziert.

Wir laden daher erneut zu einem hochspannenden Thema ein und freuen uns auf einen regen Gedankenaustausch zwischen den hochmotivierten Teilnehmern und den hochkarätigen Referenten.


Veranstaltungsort ist wieder der

Campus Riedberg der Goethe-Universität Frankfurt.

Der Kongress findet am Samstag, 14.4.2018 und Sonntag, 15.4.2018 ganztägig statt.


Achtung: Angesichts des hochaktuellen Themas „Autoimmunerkrankungen“ des diesjährigen Kongresses für menschliche Medizin werden wir am Vortag in Kooperation mit Prof. F. Paul, NeuroCure Clinical Research Center der Charité in Berlin, eine zusätzliche, wissenschaftliche Veranstaltung durchführen. Der

1. International Workshop on Vitamin D Sensitivity and High Dose Vitamin D Therapy (Coimbra Protocol)

findet als Ergänzungsveranstaltung am Freitag, den 13.04.2018 (14:00 Uhr - 18:00 Uhr) statt.

Das Programm, Anmeldungsmöglichkeiten und weitere Hinweise zum Kongress und zum Workshop finden Sie hier!

Bitte beachten Sie die Frühbucherrabatte.


Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Ihr
Jörg Spitz


Sie haben die vergangenen Kongresse verpasst? Hier finden Sie die digitalen Vortragspakete:

Krebs

Demenz

Umwelt

Nasenspray: Wege aus der Sucht

Lebensstil-Medizin und Spitzen-Prävention aktuell

An dieser Stelle weisen wir auf aktuelle Beiträge aus dem Netz hin, die einen engen Bezug zu unseren Kernthemen Lebensstil-Medizin und Spitzen-Prävention haben. Die dort wiedergegebenen Meinungen dienen als Anregung zur kritischen Auseinandersetzung. Sie entsprechen nicht zwingend der von uns vertretenen Position, sind aber in allen Fällen eine Bereicherung der Diskussionsgrundlage.


Nasenspray: Wege aus der Sucht [apotheke-adhoc.de; 15.01.2018]

Abschwellende Nasensprays zählen zu den absatzstärksten Produkten in Apotheken. Von den scheinbar harmlosen Produkten wurden 2017 etwa 80 Millionen Packungen abgegeben. Der Grund ist nicht immer nur die Schnupfnase – manche Patienten kommen schlichtweg nicht mehr ohne Nasenspray aus.

„Westliche Diät“: Fastfood macht Immunsystem langfristig aggressiver [laborpraxis.vogel.de; 12.01.2018]

Ungesundes Essen scheint die Immunabwehr langfristig aggressiver zu machen. Auch lange nach Umstellung auf gesunde Kost kommt es daher schneller zu Entzündungen. Diese fördern direkt die Entstehung von Arteriosklerose und Diabetes.

Zu viel Salz dezimiert wichtige Darmbakterien [internisten-im-netz.de; 17.01.2018]

Zu viel Kochsalz verringert die Zahl bestimmter Milchsäurebakterien im Darm. Dies wirkt sich auf Immunzellen aus, die Autoimmunerkrankungen und Bluthochdruck mitverursachen.

Biodegradable Pressure Sensor Doesn’t Need to be Removed After Implantation [medgadget.com; 18.01.2018]

Researchers at the University of Connecticut have developed a biodegradable pressure sensor that can be implanted in the body and help clinicians to monitor a variety of conditions over extended periods of time. What makes this sensor different from existing ones is that it doesn’t need to be removed.

Unbekannte Gedächtnisfähigkeit entdeckt [bionity.com; 19.01.2018]

Menschen scheinen automatisch in sehr schneller Rate detaillierte Kopien der einströmenden Informationen langfristig zu speichern – unabhängig von der aktuellen Aufmerksamkeit, ohne die Absicht etwas zu speichern und ohne überhaupt davon zu wissen.

Ibuprofen am Pranger [faz.net; 20.01.2018]

Viele Schmerzmittel versprechen Besserung, doch Nebenwirkungen werden oft unterschätzt. Eine neue Studie zeigt: Regelmäßige Einnahme von Ibuprofen kann den männlichen Hormonspiegel empfindlich verändern. Kann darunter gar die Zeugungsfähigkeit leiden?

Fruktose: Gesunden Zucker gibt es nicht [spiegel.de; 11.01.2018]

“Mit der Süße von Früchten” wirken viele Getränke und Fertigprodukte gleich viel gesünder. Obst ist schließlich gut für den Körper. Doch es kommt auch beim Fruchtzucker auf die Menge an.


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Kurzgefasst: Umwelteinflüsse und Krebserkrankungen – Dr. K. Müller

Aus der Vortragsreihe des 4. Kongresses für menschliche Medizin 2017, Schwerpunktthema Krebserkrankungen.

https://www.youtube.com/watch?v=KUcqlK8prWY

Der vollständige Vortrag ist Teil des digitalen Kongresspakets KMM2017:

KMM2017 – Das digitale Kongresspaket


Hier die essentiellen Aussagen:

  • Der Einfluss der Umweltfaktoren auf die Gesundheit wird stark unterschätzt. Es gibt rund 120.000 verschiedene Chemikalien, mit denen der Mensch im Alltag in Kontakt kommen kann.
  • Der Körper verfügt über verschiedene Entgiftungssysteme, deren Aufgabe es ist, die Schadstoffe zu „eliminieren“. Das gesundheitliche Risiko, welches von einem Schadstoff ausgeht, hängt vom Entgiftungsmechanismus ab, über den der Schadstoff verarbeitet werden kann. So kann auch eine niedrige Schadstoffexposition ein hohes Risiko bergen. Zudem ist die Wirkung von Schadstoffen abhängig von Faktoren wie Lebensalter und Geschlecht der exponierten Person.
  • Schadstoffe rufen Entzündungen im Körper hervor. Die Entzündungen können chronisch werden und fördern die Entstehung von Krebs.
  • Das Katecholamine-System im Körper ist eigentlich für Lebenssituationen vorhergesehen, in denen der Mensch komplexe Entscheidungen treffen und schnell handeln muss. Dieses System war ursprünglich nicht für den Dauergebrauch vorhergesehen. Jedoch greift der Körper heutzutage ständig auf die Katecholamine zurück, da das „Lebenstempo“ im Alltag schneller geworden ist. Der Einsatz von Katecholaminen kostet viel Energie und kann das Immunsystem aus der Bahn werfen. Die Reduktion von Stress ist somit eine Form der Immuntherapie.
  • Eine Form der Entgiftung als auch der Bewältigung von Stressreaktionen ist die „Methylierung“. Aufgrund des hohen Bedarfs an Methylierung zur Entgiftung und Stressbewältigung, kommt dieser Mechanismus für die DNA (DNA-Methylierung) zu kurz. Dadurch kommt es zur Stilllegung von DNA.

Fazit: Der Körper verbraucht viele Ressourcen um gegen Schadstoffe aus unserer (alltäglichen) Umwelt sowie Stress anzukämpfen. Umweltfaktoren spielen eine große, vielfach unterschätzte Rolle bei der Entstehung von chronischen Entzündungen im Körper, die wiederum das Entstehen von Krebserkrankungen begünstigen.


Und jetzt noch passende Literaturtipps: 

von Cornelia Löhmer (Autorin), Rüdiger Standhardt (Autor), Michael Brück (Vorwort), Britta Hölzel (Mitwirkende), Ulrich Ott (Mitwirkende)

Erscheinungsjahr 2015


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TÜV SÜD informiert: Qualitätskriterien bei Olivenöl

Lebensstil-Medizin und Spitzen-Prävention aktuell

An dieser Stelle weisen wir auf aktuelle Beiträge aus dem Netz hin, die einen engen Bezug zu unseren Kernthemen Lebensstil-Medizin und Spitzen-Prävention haben. Die dort wiedergegebenen Meinungen dienen als Anregung zur kritischen Auseinandersetzung. Sie entsprechen nicht zwingend der von uns vertretenen Position, sind aber in allen Fällen eine Bereicherung der Diskussionsgrundlage.


TÜV SÜD informiert: Qualitätskriterien bei Olivenöl [tuev-sued.de; 21.12.2017]

Obwohl die gesetzlichen Regeln für Olivenöl seit einigen Jahren kontinuierlich ausgeweitet und auf EU-Ebene harmonisiert wurden, steht das Produkt beim Lebensmittelbetrug ganz weit oben. Weil es verschiedene Arten von Olivenöl gibt, sollte der Verbraucher auf die Etikettierung achten.

US-Bundesstaat Kalifornien: Cannabis für Jedermann [deutsche-apotheker-zeitung.de; 04.01.2018]

Mit dem Neujahrstag ist im US-Bundesstaat Kalifornien der Startschuss des legalen Cannabis-Verkaufs für die „Freizeitanwendung“ gefallen. In Deutschland wird immer wieder über eine Freigabe diskutiert, eine politische Chance darauf ist aber noch in weiter Ferne.

Magnetstäbe erlösten Patientin von Qualen bei Hohlkreuz [aerztezeitung.de; 09.01.2018]

Wegen einer spastikbedingten Hyperlordose litt eine 28-jährige Studentin unter starken Schmerzen und war kaum mehr in der Lage zu sitzen. Ärzte halfen ihr mit Magnetstäben, die per Fernsteuerung schrittweise verlängert wurden.

Die meisten MS-Patienten sind hochsensible Menschen – das TCM-Interview mit Frau Dr. med. Gunda Schlink [life-sms.org; 07.01.2018]

Die TCM arbeitet nach einem von der westlichen Medizin deutlich unterscheidbaren Modell des Systems Mensch und Gesundheit. Beide Modelle haben nicht nur ihre Berechtigung, sondern kommen in Teilbereichen sogar zu gleichen Schlüssen.

Neue Therapie gegen Pfeifen im Ohr [deutschlandfunk.de; 04.01.2018]

Forscher aus den USA und Kanada haben eine neue Therapiemethode gegen Tinnitus entwickelt. Für ihre Studie haben sie 20 Patienten über vier Wochen mit einer Kombination von Geräuschen und leichten Stromimpulsen behandelt, die über Elektroden am Hals und Nacken verabreicht wurden.

Multiple Sklerose: Cholesterin-Kristalle verhindern Reparatur im Zentralnervensystem [medizin-aspekte.de; 01/2018]

Bei MS kommt es im Laufe der Erkrankung an vielen verschiedenen Stellen im Gehirn oder Rückenmark durch körpereigene Immunzellen zu einer Zerstörung der Myelinscheide.


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Kurzgefasst: Krebs als Systemerkrankung – Prof. Dr. Jörg Spitz

Aus der Vortragsreihe des 4. Kongresses für menschliche Medizin 2017, Schwerpunktthema Krebserkrankungen.

https://youtu.be/xkhmirppkRY

Der vollständige Vortrag ist Teil des digitalen Kongresspakets KMM2017:

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Hier die essentiellen Aussagen:

  • Der menschliche Körper verfügt über verschiedene Methoden mit Schäden umzugehen. So sterben beispielsweise defekte Körperzellen ab (“Apoptose”= programmierter Zelltod). Schäden am Genmaterial  werden i.d.R. mithilfe von Reparaturenzyme behoben. Wenn solche Mechanismen der Schadensbehebung nicht mehr funktionieren, herrscht eine Systemstörung.
  • Zellen werden nicht nur durch die Gene gesteuert, sondern auch von außen, nämlich durch epigenetische Einflüsse aus der Umwelt (z.B. elektromagnetische Wellen, Ernährung, chemische Schadstoffe, etc.). Diese Einflüsse können sowohl positiver als auch negativer Natur sein. Der Mensch ist sozusagen “ein System im System”.
  • Schon die äußeren Bedingungen auf das Kind im Mutterleib können entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung haben. So wirken Lebensstil und eventuelle Erkrankungen der Schwangeren (z.B. Medikamenteneinnahme, Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen) direkt auf das Ungeborene ein.
  • Diabetes und Krebs: Die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken verdoppelt sich, wenn man Diabetes hat. Diabetes ist Ausdruck einer Systemstörung, unter der der Ausbruch weiterer Erkrankungen wie Krebs, Demenz usw. wahrscheinlicher wird.
  • In Studien konnten Zusammenhänge zwischen Vitamin D und dem Fortschreiten von Krebs nachgewiesen werden: Je geringer der Vitamin D-Spiegel, desto “bösartiger” der Tumor und desto höher das Risiko auf Lymphknotenmetastasen.
  • Ein weiteres Beispiel zeigt, wie unsere Ernährung die Zellen beeinflussen kann: Ein reduzierter Zuckerkonsum kann sich lebensverlängernd auf “normale” Zellen auswirken. Eine präkanzeröse Zelle (=Vorstufe von Krebs) hingegen wird bei fehlendem Zucker mittels Apoptose getötet.

Fazit: Wenn wir für unser “System” die äußeren Gegebenheiten schaffen um optimal funktionieren zu können, können wir Krebs sowie alle anderen chronischen Krankheiten verhindern. Vor allem der Lebensstil hat bedeutenden Einfluss auf unsere Gesundheit.


Und jetzt noch passende Literaturtipps: 

von Kelly A. Turner / Maria Teusianu (Übersetzerin)

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