• Normal ist nicht optimal: Was unser Körper uns sagen will

    von Redaktion • 23. Okt. 2026

    Ständig müde, nach dem Essen aufgebläht und wenig Energie: Viele Menschen halten solche Beschwerden für normal. Im Spitzengespräch sprechen Prof. Dr. Jörg Spitz und Corinna van der Eerden über das Buch „Normal ist nicht optimal“ und darüber, warum sich ein genauer Blick auf Körpersignale lohnt. Der Beitrag zeigt, weshalb unauffällige Blutwerte immer im Zusammenhang mit Beschwerden und Vorgeschichte gelesen werden müssen, warum die Verdauung bereits beim Kauen beginnt und wie Bewegung die Insulinempfindlichkeit verbessert. Auch Schlaf und Erholung kommen zur Sprache. Statt den gesamten Alltag umzukrempeln, empfiehlt Corinna van der Eerden überschaubare Veränderungen: eine Mahlzeit ohne Bildschirm, ein fest eingeplanter Spaziergang oder ein bewusster Tagesabschluss.

  • Frau sitzt auf einem Sofa und legt beide Hände auf ihren Bauch.

    Ständig Blähbauch? Wenn Bakterien im Dünndarm Probleme machen

    von Redaktion • 22. Okt. 2026

    Ein ständig aufgeblähter Bauch, Bauchschmerzen und Völlegefühl werden oft auf bestimmte Lebensmittel, Stress oder einen empfindlichen Darm zurückgeführt. Manchmal liegt die Ursache jedoch im Dünndarm: Bei SIBO, einer bakteriellen Fehlbesiedlung des Dünndarms, vergären Bakterien Kohlenhydrate dort, wo eigentlich Nährstoffe aufgenommen werden sollen. Die entstehenden Gase können Blähungen, Bauchdruck und Veränderungen der Darmtätigkeit auslösen. Der Beitrag erläutert typische Beschwerden, begünstigende Faktoren sowie Aussagekraft und Grenzen des Wasserstoff-Methan-Atemtests. Er ordnet Behandlungsmöglichkeiten von gezielt eingesetzten Antibiotika bis zur vorübergehenden Ernährungsanpassung ein und zeigt, wann auch Darmparasiten wie Giardien als Ursache infrage kommen. Denn langfristig geht es darum, die individuelle Ursache der Beschwerden zu erkennen.

  • [Sanfte Pflege](outputs/intimgesundheit-03-sanfte-pflege.png) Schale mit klarem Wasser, weißer Waschlappen und heller Baumwollstoff auf einer Steinablage.

    Intimgesundheit bei Frauen: Was das natürliche Gleichgewicht stärken kann

    von Redaktion • 20. Okt. 2026

    Brennen, Juckreiz oder Trockenheit im Intimbereich beeinträchtigen den Alltag vieler Frauen, werden aber selten offen angesprochen. Dabei können ähnliche Beschwerden ganz unterschiedliche Ursachen haben: Scheidenpilz, bakterielle Vaginose, hormonell bedingte Trockenheit oder schlicht gereizte Haut. Der Beitrag erklärt zunächst verständlich, wie das natürliche Schutzsystem aus Schleimhaut, Hormonen und Laktobazillen funktioniert und warum Scheidenspülungen oder parfümierte Produkte eher schaden. Er beleuchtet differenziert die Verbindung zwischen Darm und Scheidenflora und ordnet ein, was oral eingenommene Milchsäurebakterien laut Studienlage und Leitlinie leisten können. Praktische Hinweise zur schonenden Intimpflege im Alltag sowie zu konkreten Situationen, in denen eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist, runden den Überblick ab.

  • Darmgesundheit mit Jörg Spitz und Jens Freese

    Darmgesundheit: Was Mikrobiom, Schleimhaut und Ernährung verbindet

    von Redaktion • 16. Okt. 2026

    Darmgesundheit beruht auf dem Zusammenspiel von Mikrobiom, Darmschleimhaut, Ernährung und Lebensstil. Im Spitzen-Gespräch erläutern Prof. Dr. med. Jörg Spitz und Dr. Jens Freese, welche Bedeutung Ballaststoffe, Mikronährstoffe und eine intakte Darmbarriere haben. Darmbakterien bilden aus Ballaststoffen unter anderem Butyrat, das den Darmzellen als Energiequelle dient. Auch Stress, Schlaf und Erholung beeinflussen die Verdauung. Über die Darm-Hirn-Achse stehen Darm und Gehirn miteinander in Verbindung. Der Beitrag ordnet diese Zusammenhänge ein und beschreibt alltagstaugliche Grundlagen einer darmfreundlichen Ernährung. Im Mittelpunkt stehen abwechslungsreiche pflanzliche Lebensmittel und langfristige Gewohnheiten. Nahrungsergänzungsmittel können bei Bedarf ergänzen, ersetzen jedoch keine ausgewogene Ernährung. Anhaltende Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.

  • Frau liest abends bei warmem Licht im Bett, während draußen eine verschneite Winterlandschaft zu sehen ist.

    Warum guter Schlaf im Winter eine andere Strategie braucht

    von Redaktion • 15. Okt. 2026

    Im Herbst und Winter verändert sich unser Lichtalltag: Die Tage werden kürzer, während künstliche Beleuchtung und Bildschirme mehr Raum einnehmen. Der Gastbeitrag von Dr. Armin Tank erklärt, wie abendliches Licht die innere Uhr und die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin beeinflussen kann. Im Mittelpunkt stehen praktische Möglichkeiten, die Lichtbelastung am Abend und in der Nacht zu reduzieren. Dazu zählen angepasste Beleuchtung, Blaulichtfilterbrillen, Nachtleuchten und eine dunkle Schlafumgebung. Auch regelmäßige Schlafenszeiten, ein kühles Schlafzimmer und weniger akustische Störungen werden angesprochen. Der Beitrag richtet den Blick damit über die Zeitumstellung hinaus auf Gewohnheiten während der gesamten dunklen Jahreszeit und bietet Anknüpfungspunkte für Gespräche mit Patienten und Klienten.

  • Fünf Erwachsene schütteln ihre Arme bei einer gemeinsamen Shaking-Übung in einem hellen Bewegungsraum.

    Stressregulation neu gedacht

    von Redaktion • 14. Okt. 2026

    Stress verstehen und im entscheidenden Moment anders handeln: Dazwischen liegt oft ein eingeübtes körperliches Reaktionsmuster. Dr. Mareike Schwed stellt Shaking als Ansatz vor, der Bewegung, Emotionen und das Wahrnehmen eigener Grenzen verbindet. Der Gastbeitrag erläutert wissenschaftliche Anknüpfungspunkte und unterscheidet Praxisbeobachtungen von bislang fehlenden Wirksamkeitsnachweisen für die Methode.

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