Eigentlich ist der Begriff „Schwangerschaft“ positiv besetzt: ein neuer Erdenbürger ist unterwegs, was Anlass zur Freude in den betreffenden Familien ist. Diese Freude ist allerdings nicht mehr ungetrübt, weil seit einigen Jahren immer deutlicher wird, dass die Basis zahlreicher Erkrankungen des späteren Lebens bereits in der frühen Kindheit, ja sogar während der Schwangerschaft gelegt wird.

Wie kann das sein? Nun, eine Schwangerschaft ist zwar keine Krankheit, aber sie benötigt für ihr Gelingen einen gesunden Körper der Mutter (= Umwelt des Foeten). Ist die Mutter bereits krank oder weist klassische Risikofaktoren für spätere Krankheiten auf (Übergewicht, Rauchen, schlechte Ernährung, Vitamin D Mangel etc.) ist ihr Körper nicht mehr in der Lage, seine evolutionäre Aufgabe korrekt zu erledigen. Das Ergebnis sind Kinder mit einer hohen Disposition für kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes, Autoimmunerkrankungen u.a.m. Die gleichen Zusammenhänge gelten für die ersten Jahre der Kindheit, in der sich die soziale Kompetenz des Kindes in der Umwelt der Familie entwickelt (sozialer Uterus). Der internationale Fachausdruck für dieses Phänomen lautet „DOHaD“ (Developmental Origin of Health and Disease).

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Vitamin D und Cofaktoren in der Schwangerschaft – Dr. med. Arman Edalatpour