Für Diabetes gibt es Gründe, die vor allem mit der Ernährung zusammenhängen. Eine Schlüsselrolle dabei spielen Kohlenhydrate. Studien belegen, dass eine Low-Carb-Diät, welche die Zufuhr von Kohlenhydraten auf ein Minimum reduziert, eine praktikable Therapieform ist.

Die übliche Behandlung der Insulinzufuhr hingegen bekämpft lediglich die Symptome von Diabetes und birgt hohe Risiken. Die Zuckerkrankheit zählt zu den am weitest verbreiteten Zivilisationskrankheiten und ist damit in hohem Maße Folge unseres modernen Lebensstils. Häufig sind Komorbiditäten wie Depression oder Organschäden die Folge einer Diabetes-Erkrankung. Auf dem diesjährigen Kongress für menschliche Medizin der AMM hat sich Dr. med. Dirk Lemke diesem Thema angenommen.

Das Verständnis dieser Zusammenhänge hilft auch bei der Früherkennung von Diabetes-Risiken. Dr. med. Dirk Lemke fasst ist seinem spannenden Vortrag die jüngere Geschichte der Diabetes-Forschung zusammen, zeigt auf, wie digitale Medien dabei helfen die Kenntnisse über die Zusammenhänge von Kohlenhydraten und Diabetes zu verbreiten und empfiehlt Betroffenen und Risikogruppen die Konsultation von Medizinern, die mit diesem Behandlungsansatz vertraut sind.

 


Dr. med. Dirk Lemke ist Fachreferent für Vitamin D und steht der AMM seit Jahren für verschiedenste Themen als Redner zur Verfügung. Er ist zudem Experte für Lifestyle-Veränderungen und hat in seiner Doktorarbeit über sechs Jahre lang die Auswirkungen von Ernährung, Vitamin D, Sport, Schlaf und Entspannungstechniken auf Autoimmunerkrankungen am Beispiel der Multiplen Sklerose untersucht.

Der Ernährungsmediziner praktiziert nach langjähriger Tätigkeit in der Neurologie seit 2018 als zertifizierter Coimbraprotokollarzt und Liebscher-Bracht-Schmerzspezialist in der Praxis Schweiger in Waldkirch bei Freiburg. Darüber hinaus hat er als Physiotherapeut, Manualtherapeut und Lehrer für medizinische Trainingstherapie sowie Biomechanik für Physiotherapeuten und Sportstudenten über 20 Jahre Erfahrung in der sporttherapeutischen Begleitung orthopädischer und neurologischer Patienten.