Omega-3 bei Herzkreislauf-Erkrankungen

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Etwa jeder dritte Erwachsene in Deutschland hat einen zu hohen Bluthochdruck. Während Messwerte von 120 bis 129 mmHg als normal gelten, kann ein Blutdruck ab 140 mmHg zum Risikofaktor für weitere Erkrankungen werden, die nicht selten eine schwerwiegende Einschränkung von Lebensdauer und -qualität mit sich bringen. Am gefürchtetsten ist dabei der Herzinfarkt, aber auch ein Schlaganfall kann in Folge von zu hohem Blutdruck auftreten und massive Folgen mit sich bringen. Grund genug also, die Warnsignale ernst zu nehmen und entgegenzusteuern.   

Die moderne Medizin hält zahlreiche Medikamente bereit, welche den Blutdruck senken sollen, so genannte Antihypertensiva und Antihypertonika. Frei von Nebenwirkungen sind diese in der Regel jedoch nicht und wie immer, bei dauerhaften Medikamenteneinnahme, sollte berücksichtigt werden, dass der Arzneimittelkonsum auch Auswirkungen auf unseren Mikronährstoffhaushalt hat. Welche Alternativen gibt es also, um dem weit verbreiteten Phänomen von chronischem Bluthochdruck auf natürliche Weise zu begegnen? 

Ursachenforschung: Der Lebensstil spielt eine entscheidende Rolle 

Hypertonie, der Fachausdruck für Bluthochdruck wird generell in zwei Varianten unterteilt: Von primärer Hypertonie spricht man, wenn dem Bluthochdruck kein konkretes Organleiden zu Grunde liegt. Vielmehr ist die genetische Veranlagung, aber in noch größerem Maße ein ungesunder Lebensstil die Ursache für den Überdruck in den Arterien.  

In etwa 90 Prozent aller Fälle liegt eine solche primäre Hypertonie vor. Nur etwa ein Zehntel aller Betroffenen leiden unter einer sekundären Hypertonie, also unter Bluthochdruck in Folge eines Nieren-, Schilddrüsen- oder Gefäßleidens.[1] Diese Zahlen zeigen: Bei der großen Mehrheit aller Fälle, gibt es eine weit elegantere und auch schonende Möglichkeit, den Blutdruck wieder auf Normalniveau zu bringen, als durch die dauerhafte Einnahme von Medikamenten. Denn wenn vor allem der Lebensstil als entscheidender Faktor lokalisiert wurde, kann mit kleinen, aber disziplinierten Veränderungen auf diesem Wege das beste Ergebnis erzielt werden. 

Falsche Lebensstil-Entscheidungen, die zu Bluthochdruck führen 

Jene Risikofaktoren, die auch Bluthochdruck begünstigen, sind bekannt dafür auf zahlreichen Ebenen unsere Gesundheit negativ zu beeinflussen. Hierzu zählen: 

  • Übergewicht
  • Zu hoher Salzkonsum
  • Alkohol- und Nikotinkonsum
  • Stress und Bewegungsmangel
  • Ungesunde Ernährung 

Je weniger dieser Risikofaktoren wir unserem Körper zumuten, desto wahrscheinlicher ist es, auch auf Dauer von chronischen Krankheiten verschont zu bleiben und gerade auch unser Herz-Kreislauf-System dankt es uns, wenn wir wenigstens einige dieser Negativeinflüsse abstellen. Aktuelle Zahlen des Robert- Koch-Instututs (RKI) zum Gesundheitszustand der Deutschen zeigen jedoch, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist. Es lässt sich sagen: Ein ungesunder Lebensstil ist Mainstream – und damit können auch die enormen Fallzahlen im Phänomenbereich der Herz-Kreislauferkrankungen nicht überraschen.    

Eine neue Studie zeigt: Vor allem Omega-3 hilft bei Bluthochdruck 

Für besonderes Aufsehen sorgte eine vor wenigen Wochen veröffentlichte Studie eines kanadisch-chinesischen Forscherteams.[2]  

Die Wissenschaftler fanden in einer Untersuchung mit 5.000 Studienteilnehmern im Alter von 22 bis 86 Jahren heraus, dass eine tägliche Einnahme der Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA den Blutdruck um etwa 4,5 mmHg abgesenkte. Natürlich reicht dies nicht aus, um besonders stark erhöhte Werte in den Normalbereich zu bringen, zusammen mit den oben genannten Lebensstil-Maßnahmen bietet sich hier allerdings eine weitere Möglichkeit, um Bluthochdruck auf natürliche Weise zu begegnen. Auch eine ideale Dosierung konnten die Forscher der Macau University of Science and Technology benennen: 2 bis 3 Gramm Omega-3-Fettsäuren aus Algen- oder Fischöl sollten es täglich sein.[3]   

Damit decken sich diese neuen Erkenntnisse mit Empfehlungen, wie sie auch seit Jahren von der Akademie für menschliche Medizin formuliert werden.   

Der Kongress für menschliche Medizin 2022: Herz-Kreislauf-Erkrankungen ganzheitlich behandeln 

Mit dem renommierten Kardiologen und Begründer des HS-Omega-3 Index, Prof. Dr. Clemens von Schacky begrüßen wir auf unserem diesjährigen Kongress für menschliche Medizin in Frankfurt am Main am 3. und 4. September 2022 einen der versiertesten deutschsprachigen Experten der Omega-3-Forschung. Die jüngsten Forschungsergebnisse aus China zeigen, dass vor allem auf diesem Wege noch viel Potential bereitsteht, um der enormen Verbreitung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu begegnen. Wissen, welches sowohl für Betroffene von großer Bedeutung ist, als auch Fachärzten, Therapeuten und Heilpraktikern die Möglichkeit gibt, bessere Behandlungskonzepte für Patienten zu erarbeiten.[4]  

Insgesamt erwarten Sie an unserem Kongresswochenende 19 Fachvorträge zu den wichtigsten Erkenntnissen, die es bei der Behandlung und Vermeidung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu beachten gilt.[5]  

Die Zahl der Tickets ist aufgrund der Kapazitäten des Hörsaals der Goethe-Universität in Frankfurt auf 250 Teilnehmer beschränkt. Wir empfehlen daher allen Interessierten, sich zügig ein Ticket zu sichern! Das detaillierte Preisschema inklusive der Möglichkeit Tageskarten zu erwerben, finden Sie auf unserer Buchungsseite. 


Jetzt Ticket sichern! Die AMM lädt am 3. und 4. September zum Kongress für menschliche Medizin 2022 an den Campus Riedberg der Goethe Universität Frankfurt/Main. Thema in diesem Jahr: Herz-Kreislauf-Erkrankungen

KMM 2022


Anreise und Unterkunft 

Neben weiteren Informationen zu den Referenten und dem Kongressprogramm, finden Sie auf unserer Kongressseite natürlich auch Empfehlungen für Ihre Anreise und Unterkunft. Bitte beachten Sie, dass diese nicht im Kongress-Ticket enthalten sind. Auch hier empfehlen wir Ihnen eine zeitnahe Buchung! 

Wir hoffen, Sie auf unserem Kongress persönlich begrüßen zu können, um gemeinsam Wege für eine menschliche Medizin am Puls der Zeit zu finden.  

Ihr AMM-Team 

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