Kurzgefasst: Vitamin D Update 2016 – W. März

Johanna Ebrecht

ist examinierte Physiotherapeutin und Ärztin (Studium der Humanmedizin an der RWTH Aachen, 2016)
Johanna Ebrecht

Aus der Vortragsreihe des 3. Kongresses für menschliche Medizin 2016, Schwerpunktthema Demenz

https://www.youtube.com/watch?v=9Oox96xWuA0

Der vollständige Vortrag ist Teil des digitalen Kongresspakets KMM2016:

KMM2016 – Das digitale Kongresspaket


Hier die essentiellen Aussagen:

  • Die Erfassung des Vitamin D Status eines Menschen erfolgt über die Messung im Blut. Ein insuffizienter Status ist definiert als < 20 ng/ml. In diesen Bereichen reguliert der Körper gegen.
  • Mit einem Vitamin D Mangel sind verschiedenste Erkrankungen assoziiert, Herr März erläutert im Vortrag die aktuelle Studienlage für die nachfolgenden Krankheitsbilder.
  • Herzkreislauferkrankungen: In einem Mausexperiment wurde der Vitamin D Rezeptor der Herzmuskelzellen ausgeschaltet. Die Folge war eine kardiale Hypertrophie (krankhafte Herzmuskelzunahme). Andere Studien zeigen: ein ausreichender Vitamin D Spiegel senkt den systolischen Blutdruck um 2-6 mmHg.
  • Übergewicht: Vitamin D hilft nicht beim Abnehmen. Vielmehr verschwindet es bei übergewichtigen Menschen im Fettgewebe und ein Vitamin D-Mangel kann eine Folge sein. Bei einer Gewichtsabnahme wiederum steigen die Vitamin D Spiegel.
  • Diabetes: Ausreichend Vitamin D senkt den Blutzucker (gemessen am HbA1c = Langzeitwert).
  • Knochengesundheit: Die Häufigkeit von Frakturen sinkt bei einem suffizienten Vitamin D-Spiegel. Die täglich Einnahme wirkt hier besser als eine einmalige Gabe hoher Dosen (siehe auch: Achtung: Tägliche Vitamin D-Einnahme schlägt wöchentliche oder monatliche Gabe!).
  • Schwangerschaft und Fertilität: Ein ausreichender Vitamin D-Status der Mutter schützt vor Frühgeburtlichkeit, beim Neugeborenen zeigten sich u.a. niedrigere Inzidenzraten von Asthma.
  • Krebs: Eine adäquate Vitamin D-Versorgung verhindert nicht die Entstehung von Krebserkrankungen, jedoch sinkt die Krebs-Mortalität.
  • Infektionen: Die Entstehung jedweder Atemwegsinfektionen wird durch ausreichend Vitamin D vermindert.
  • Neurodegenerative Erkrankungen: Es besteht eine Abhängigkeit von Demenz und verminderter Sonneneinstrahlung. Eine Vitamin D-Defizienz ist assoziiert mit Alzheimer (siehe auch: Demenz und Ernährung (III) – Vitamin D in der Alzheimer-Prävention!).

Und jetzt noch passende Literaturtipps: 


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