Krebszellen lieben Zucker - Patienten brauchen Fett - Gezielt essen für mehr Kraft und Lebensqualität bei Krebserkrankungen

Das Standardwerk zur ketogenen Ernährung bei Krebserkrankungen. Mit der Diagnose „Krebs“ konfrontiert, suchen viele Menschen nach Möglichkeiten, wie sie selber aktiv dazu beitragen können, den Verlauf ihrer Krankheit positiv zu beeinflussen. Eine der ersten Fragen ist hier meistens: „Kann ich an meiner Ernährung etwas verbessern?“ Und tatsächlich setzt sich eine grundlegende Erkenntnis im klinischen Alltag durch: Krebspatienten profitieren sichtlich von einer fettreichen, kohlenhydratreduzierten Ernährung. Denn Tumoren betreiben einen besonderen Stoffwechsel mit einem hohen Zuckerverbrauch. Der Körper des Patienten verwertet Kohlenhydrate dagegen schlechter er entwickelt gegebenenfalls sogar eine Insulinresistenz. Die gesunden Körperzellen brauchen nun Fett, um sich ausreichend zu ernähren. Fett, das mit einer angepassten Ernährung zur Verfügung gestellt wird. Die Autoren gehen in diesem umfassenden Ratgeber der entscheidenden Frage nach, inwieweit eine weitere Reduktion der Kohlenhydrate in der Nahrung dem Patienten einen zusätzlichen Nutzen bringen kann. Sie vermitteln das wissenschaftliche Fundament der ketogenen Ernährung bei Krebs und stellen die Umsetzung dieser Ernährungsform in der Praxis dar. Ziel der ketogenen Ernährung ist dabei neben der Vermeidung des speziellen Stoffwechselweges der Krebszellen auch eine Erhöhung der Sensitivität der Krebszellen gegenüber den Standardbehandlungsmethoden Strahlentherapie und Chemotherapie.

Details
Autor(en)

Prof. Ulrike Kämmerer, Dr. Christina Schlatterer, Dr. Gerd Knoll

Erscheinungsjahr

2012