Stabilität kann man essen?! - Bausteine zum Selbstmanagement bei bipolarer Störung. Ein Ratgeber und Erfahrungsbericht für Menschen mit Manien und Depressionen

Stimmungsschwankungen kennt wahrscheinlich jeder. Wenn diese aber so heftig werden, dass Betroffene ihren Alltag kaum mehr wie gewohnt gestalten können, weil sie zwischen den Polen von Manie und Depression schier zerrissen werden, spricht man von einer schweren psychischen Erkrankung – der bipolaren Störung. Nach gängiger Lehrmeinung geht es nicht ohne Psychopharmaka, um diese aus dem Lot geratenen Gefühle wieder einzufangen.

Was hat das mit dem Essen zu tun?

Auf den ersten Blick scheinbar nichts. Leser der Newsfeeds der Akademie für menschliche Medizin wissen, dass das Essen einen oft unterschätzten Einfluss auf den Körper hat, aber auch auf die Psyche? Genau das behauptet die Autorin in ihrem Buch.

Annett Oehlschläger, selbst Betroffene, beschreibt in ihrem Buch „Stabilität kann man essen?!“ ihren schwierigen, langjährigen, am Ende erfolgreichen Weg durch das Labyrinth Psychiatrie. Sie ist im 47. Lebensjahr an der Bipolaren Störung erkrankt und hat sich sieben Jahre nur mit der Krankheit beschäftigen müssen. Trotz langwieriger Behandlung und Therapie erlangte sie zwar Besserung, aber keine Stabilität. Erst als sie ihre Ernährung umgestellte, wurde sie symptomfrei und ist es bis heute.

Das Buch ist Erfahrungsbericht und Ratgeber zugleich, denn die Autorin hat viel Wissen darüber zusammengetragen, wie das Essen die Stimmung und den Antrieb beeinflusst, und beschreibt ihre Erfahrungen damit. Ein Buch, das Mut macht, sich mit seinen Ernährungsgewohnheiten auseinanderzusetzen und das Thema „Ernährung“ viel stärker in den Fokus der Behandlung der bipolaren Störung zu rücken.

Ist man wirklich, was man isst?

Gibt es bestimmte Lebensmittel, die Stimmungsschwankungen auslösen oder diese verhindern?
Woraus bestehen die Moleküle der Gefühle und warum ist Omega-3 und Vitamin-D so wichtig für das Verhalten?
Welchen Einfluss haben Bewegung, biologische Rhythmen und Schlaf auf Stimmung und Antrieb?

Der Ratgeber gibt Antworten, erläutert Zusammenhänge und zeigt aus der Sicht einer bipolar Betroffenen, was man selbst tun kann, um stimmungsstabil zu werden und zu bleiben. So entsteht für den Leser ein Bild aus vielen Bausteinen, die Menschen mit der Disposition für Stimmungsschwankungen helfen können, psychische Ausgeglichenheit und Balance wiederzufinden.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

  • Kann man Stabilität essen?
  • Messen statt raten – Es geht nicht ohne Blutmessung
  • Moleküle der Gefühle oder Eiweiß und seine Bedeutung für die Stimmung und den Antrieb
  • Gehirn-Öl Omega 3 oder haben die Fette für die Stimmung und den Antrieb Bedeutung?
  • Stimmungskiller Kohlenhydrate
  • Vitamin-Alphabet gegen Depressionen
  • Die Familie der Nervenvitamine – die B-Vitamine
  • Das Sonnenhormon hilft gegen Depressionen
  • Magnesium – das Salz der inneren Ruhe
  • Kleine Stoffe mit großer Wirkung
  • Das zweite Gehirn redet mit
  • Streitfall Nahrungsergänzungsmittel
  • Haben Körperhaltung und Bewegung Einfluss auf die Stimmung und den Antrieb?
  • Wie biologische Rhythmen, Licht und Schlaf unsere Stimmung beeinflussen

Das Buch ist bei Book on Demand, Norderstedt, erschienen und auch als E-Book erhältlich. Kostenlose Leseprobe auf www.bipolar-lotse.de

Was andere über das Buch sagen:

„ … einmal angefangen, kommt der interessierte Leser kaum noch weg…bin begeistert und ziehe den Hut vor Ihrer Leistung…“
Dr. med. Michael S.

„ …Heute, September 2017, haben Sie eine neue, ganz andere Möglichkeit. Nämlich die Chance, sich eben doch selbst aus dem Sumpf herauszuziehen. Das verdanken wir einem ganz unglaublichen Buch. In meinen Augen das Beste, was zu diesen Themen jemals geschrieben wurde. Verfasst – ein entscheidender Punkt – von einer Betroffenen. Einer „Bipolaren“, die jahrelang litt. Dutzende Male im Krankenhaus landete. Die ganze Palette der Psychopharmaka inzwischen auswendig kennt. Alles durchprobiert hat. Und die schlussendlich die Lösung gefunden hat. Gesund wurde. Wieder strahlt. Ein zweites Leben beginnt. Die Dame war nun so energiegeladen und dem Schicksal dankbar, dass sie alles aufschrieb. Ihre gesamten Erfahrungen, Ihr ganzes neues Wissen, kurz und gut den Ausweg. …“
Dr. med. Ulrich Strunz auf der Webseite www.strunz.com News vom 27.10.2017

„ … unser Haushalt in den ersten Tagen des Jahres 2018 massiv vernachlässigt worden, denn ich konnte dieses faszinierende Werk fast nicht aus den Händen legen. Der Wahnsinn!!! Ich bin massiv beeindruckt von Ihren Erkenntnissen, Ihrer Offenheit, Ihren Recherchen und Erfahrungen und Ihrer Gabe, komplizierte biochemische Vorgänge so plausibel und verständlich rüberzubringen. Ganz herzlichen Dank für Ihre Arbeit und die Tatsache, dass sie all das publiziert haben. Ich habe sehr viel daraus genommen.“
Geli W in einer E-Mail an die Autorin

„Ich danke ganz sehr für das Buch. Es hat mir Zusammenhänge vor Augen geführt, die ich zuvor noch nie so gehört, gelesen oder gesehen hatte.“
Antje B. in einer Rezension bei amazon

„Sehr gute kleine kompakte Wissensdatenbank! Sympathisch geschrieben. Sehr zu empfehlen- nicht nur für das Krankheitsbild „bipolar“!“
Anne Gonschorin einer Rezension bei amazon

„ … Seit mehreren Jahren bin ich daher auf der Suche nach Alternativen zu Psychopharmaka, die helfen, ohne zu schaden. Und bei meiner Suche bin ich praktisch zu denselben Ergebnissen gekommen wie Annett Oehlschläger.
Was sie in „Stabilität kann man essen?!“ beschreibt, sollte eigentlich die Basis jeder Behandlung seelischen Leidens sein. Die Realität sieht leider anders aus: Das Essen in Psychiatrien ist alles andere als „Nahrung fürs Gehirn“, und Vitamine, Proteine, Omega-3-Öle, etc. werden nur selten von Ärzten verschrieben, da sie nicht patentierbar sind, und Nährstoffe praktisch keine Lobby im Gesundheitswesen haben.
Was die körperliche Seite psychischer Krankheiten betrifft, ist mir kein besseres Buch bekannt, und wer sich selbst um sein Seelenwohl kümmern möchte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Gut und verständlich geschrieben, alle Informationen sind auf der Höhe der Zeit. Es ist nur schade, dass kein herkömmlicher Verlag dieses Buch im Programm hat, da es hilfreicher ist als die gesamte psychiatrische Fachliteratur. …“
Tom Simon in einer Rezension bei amazon

„Ich kann nur sagen: Ich habe Ihr Buch förmlich verschlungen!“
Christina G. aus einer E-Mail an die Autorin.

„Ich habe (das Buch – Einschub A.O.) einmal gelesen und bin dabei, es ein zweites Mal zu tun. Es ist ein großer Schatz an Wissen, das Sie zusammengetragen haben. Ich hoffe sehr, dass viele Betroffene wie auch Angehörige von diesem Buch erfahren und es zu ihrem Arbeitsbuch machen können.
Ich ahne vielleicht ein wenig, wie viel Zeit Sie in Ihr Projekt gesteckt haben, da ich mich schon seit einigen Wochen bemühe, mein Konzept „Glückstankstelle Küchentisch“ fertig zu stellen, dabei geht es lediglich um die Fette/Öle in der Ernährung. Deshalb habe ich auch mit großem Interesse Ihr Kapitel darüber gelesen. …
Ihre persönliche Vorstellung fand ich sehr mutig. Ich finde es bewundernswert, mit welcher Offenheit Sie über Ihre Erkrankung schreiben, für mich auch ein Zeichen, welch hohes Maß an Gesundheit Sie erreicht haben. Auch da können Sie Menschen mit psychiatrischer Diagnose Mut machen.“
Anita K in einer E-Mail an die Autorin


Die Autorin Annett Oehlschläger ist AMM-Netzwerkpartnerin.