Unglück auf Rezept - Die Antidepressiva-Lüge und ihre Folgen

Schwerwiegende depressive Störungen beeinflussen heute etwa 1 von 5 oder 20 Prozent der Bevölkerung in den Industrieländern während ihrer Lebenszeit. Für Menschen mit chronischen Erkrankungen, wie z.B. MS, sind depressive Erkrankungen viel häufiger. Eine schwerwiegende depressive Störung kann über 50% der Personen mit MS beeinflussen.

Unabhängig von der Ursache greift der freundliche Neurologe von nebenan in die große Pharmawundertüte und das Problem erscheint beherrschbar. Wenn man genauer hinguckt, ist das Gegenteil der Fall. Lesenswert im hier vorgestellten Buch ist neben der Darlegung der faktischen Unwirksamkeit – oder schlimmer dem erheblichen Nebenwirkungsprofil – die breit dargelegte Kritik an den Machenschaften von Big Pharma im Rahmen der Zulassung und Vermarktung dieser Substanzen.

Details
Autor(en)

Peter Ansari (Autor), Sabine Ansari (Autor), Bruno Müller-Oerlinghausen (Vorwort)

Erscheinungsjahr

2016