Komplikationen bei Operationen: 20 Prozent Risiko gilt noch als „vereinzelt“

Helena Jansen

Studium der Gesundheitswissenschaften an der Universität Maastricht, Niederlande [M.Sc. Health Education and Promotion, 2012]. Seit 2016 Social Media Managerin der Akademie für menschliche Medizin und Koordinatorin des Projekts SonnenAllianz.
Helena Jansen

Lebensstil-Medizin und Spitzen-Prävention aktuell

An dieser Stelle weisen wir auf aktuelle Beiträge aus dem Netz hin, die einen engen Bezug zu unseren Kernthemen Lebensstil-Medizin und Spitzen-Prävention haben. Die dort wiedergegebenen Meinungen dienen als Anregung zur kritischen Auseinandersetzung. Sie entsprechen nicht zwingend der von uns vertretenen Position, sind aber in allen Fällen eine Bereicherung der Diskussionsgrundlage.

Komplikationen bei Operationen: 20 Prozent Risiko gilt noch als „vereinzelt“ [heilpraxisnet.de; 08.04.2019]

Ärzte und Krankenhäuser dürfen eine bei jeder fünften Operation auftretende Komplikation noch als „vereinzelt“ bezeichnen. Das jedenfalls meint das OLG Frankfurt in einem kürzlich bekanntgegebenen Urteil. Dies entspreche noch dem allgemeinen Sprachgebrauch.

Brain wave stimulation may improve Alzheimer's symptoms [medicalxpress.com; 14.03.2019]

By exposing mice to a unique combination of light and sound, MIT neuroscientists have shown that they can improve cognitive and memory impairments similar to those seen in Alzheimer's patients.

„Splitterbomben“ im Darm stärken die Immunabwehr [aerztezeitung.de; 25.02.2019]

Eine Forschergruppe der Uniklinik Tübingen hat einen Mechanismus entdeckt, mit dem körpereigene antibiotische Stoffe das Mikrobiom und dessen Bakterienzusammensetzung regulieren. Eine entscheidende Rolle spiele der von den Forschern entdeckte „Splitterbomben“-Effekt von körpereigenen Antibiotika.

Der Kongress für menschliche Medizin

Die Aufzeichnung aller Vorträge der Kongresse 2015 bis 2018 als Download

Update 2018: Autoimmunerkrankungen

Update 2017: Krebs

Update 2016: Demenz

Update 2015: Umwelt

Forscher fordern Stopp für Crispr & Co. [aerztezeitung.de; 13.03.2019]

Berichte aus China über geborene Mädchen mit geneditiertem Erbgut haben für Aufregung gesorgt. Jetzt fordern Wissenschaftler ein weltweites Moratorium. Sie wollen Keimbahntherapien zunächst stoppen – und eine breite Debatte fördern.

Eating nuts tied to lower heart disease risk for diabetics [reuters.com; 19.02.2019]

People with diabetes who regularly eat nuts may be less likely to develop heart disease than their counterparts who rarely, if ever, consume nuts, a U.S. study suggests.

Undichter Darm: Insulin schützt vor Darmkrebs [laborpraxis.vogel.de; 07.03.2019]

Kölner Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung identifizieren nun eine neue Wirkungsweise des Insulinsignalweges in der Darmschleimhaut, der für die Aufrechterhaltung der Darmbarriere verantwortlich ist und den Zusammenhang von Insulinresistenz und Darmkrebs erklärt.

 

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