Die DSGIP präsentiert: Kompetenz statt Demenz – das Projekt

bfriedrich

Britta Friedrich ist Diplom-Sportwissenschaftlerin und Therapeutin für klinische Psycho-Neuro-Immunologie. Sie koordiniert das Netzwerk Spitzen-Gesundheit und leitet das Projekt Kompetenz statt Demenz seit 1.9.2018
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Kompetenz statt Demenz“ heißt das neue gemeinnützige Projekt der Deutschen Stiftung für Gesundheitsinformation und Prävention!

Logo Kompetenz für Demenz

Die Internetpräsenz des neuen Projektes der DSGiP „Kompetenz statt Demenz“ ist nun online gegangen.  Mit dieser Informationsplattform sollen in mehrfacher Hinsicht Meilensteine im Kampf gegen das Vergessen” erreicht werden: Diejenigen Faktoren, die die Alzheimer-Demenz - eine der großen und gefürchtetsten Volkskrankheiten des 21. Jahrhunderts - mit bedingen, werden klar herausgearbeitet. Vielen Menschen soll damit die Möglichkeit gegeben werden, die Risikofaktoren rechtzeitig zu verringern und damit das Abdriften in die Demenz zu verhindern!

Zum zweiten wird daran erinnert, dass es heute keine wirksame medikamentöse Behandlung bzw. Heilung für Demenzpatienten gibt und sie wahrscheinlich in absehbarer Zeit auch nicht geben wird. Das bedeutet, dass es eine schlechte Idee ist, den Kopf in den Sand zu stecken und auf eine Wunderdroge zu hoffen!

Und daraus folgt als Drittes die logische Konsequenz:

Die Alzheimer-Demenz ist eine Krankheit, der wir nicht, wie uns gern vermittelt wird, einfach nur hilflos ausgeliefert sind, die in unseren Genen steckt und eine unabänderliche Konsequenz des höheren Lebensalters ist. Die Alzheimer-Demenz nimmt erstaunlicherweise in gleichem Maße zu, wie andere „Zivilisationserkrankungen“ auch: Fettstoffwechselstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Krebs, Depression und viele andere mehr. Hier ist unser Lebensstil entscheidend verantwortlich, das wissen wir seit vielen Jahren: dasselbe gilt auch für die Alzheimer-Demenz! Diese Idee wird in dem Interview von Dr. Michael Nehls nochmal sehr deutlich, das wir an dieser Stelle für Sie bereithalten.

Unser Gehirn ist ein Organ, das ebenso wie alle anderen Körpersysteme leidet, wenn es nicht bekommt, was es zur Gesundheit benötigt, nämlich eigentlich dieselben Faktoren, die auch unser restlicher Körper benötigt, um intakt gesund zu sein und zu funktionieren:

https://www.youtube.com/watch?v=ctJjSHlQ878

 

  • gesundes und nahrhaftes Essen (ausreichend aber nicht im Überangebot!)
  • quantitativ und qualitativ hochwertigen Schlaf
  • ausreichende Bewegungsreize
  • funktionierende soziale Systeme
  • Natur
  • Sonne
  • Sinnhaftigkeit
  • toxinfreie Umwelt

Diese Liste ist noch lange nicht vollständig und deutet schon an, wie verwoben die einzelnen Faktoren miteinander sind. Sie zeigt auch, dass es faktisch unmöglich sein wird, ein Medikament zu finden, das alle gehirnschädigenden Einflussfaktoren ausschaltet und unser Gehirn auf magische Weise gesund hält. Da es diese magische Pille wohl nicht geben wird, ist es das absolut Nächstliegende und Vernünftige, kontinuierlich Aufklärungsarbeit zu leisten und zu zeigen, dass jede und jeder Einzelne die Möglichkeit hat, viele Schutzfaktoren aufzubauen, damit wir auch im Alter noch aktiv und selbstbestimmt unser Leben gestalten können. Ebenso ist es wichtig, unser soziales Gefüge wieder gemeinsam so zu gestalten, dass wir für alle Menschen die Chance bieten, in einer funktionierenden sozialen Gemeinschaft zu leben und sich einzubringen.

Die Plattform Kompetenz statt Demenz" ist gegründet worden, um Sie über Ihre Möglichkeiten aufzuklären sich und Ihre Lieben zu schützen. Sie ist seit langem (mindestens seit dem Demenzkongress der AMM) auch eine Herzensangelegenheit der AMM.

Natürlich ist die Seite noch im Aufbau begriffen und wird kontinuierlich weiterentwickelt, damit die DSGIP Sie über alle neuen Erkenntnisse so umfangreich wie möglich informieren kann. Also registrieren Sie sich noch heute bei Kompetenz statt Demenz um auf dem Laufenden zu bleiben:

Zum Projekt: www.kompetenz-statt-demenz.de

Zur Newsfeed-Registrierung: www.kompetenz-statt-demenz.de/newsfeed/abonnieren/

Die kontinuierliche Arbeit an Projekten kostet Zeit und damit natürlich auch Geld. Insofern würden wir uns sehr freuen, wenn Sie die Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation und Prävention bei ihrer wichtigen Projektarbeit unterstützen würden und eine kleine oder größere Spende via betterplace zugunsten des Projektes auslösen könnten:

Jetzt Spenden! Das Spendenformular wird von betterplace.org bereit gestellt.

Wir danken Ihnen im Namen der Stiftung ganz herzlich vorab und wünschen Ihnen eine Spitzen-Gesundheit und einen hellen Kopf heute und in Zukunft!

Ihre

AMM