Leiden auch Sie unter „Fettphobie“, also unter der ständigen Angst durch den Verzehr fetthaltiger Lebensmittel dick und krank zu werden? Falls Sie diese Frage mit Ja beantworten, dann geht es Ihnen wie den meisten Deutschen. Der Großteil der deutschen Bevölkerung versucht immer noch so fettfrei wie möglich zu kochen, die fettreduzierte Variante eines Lebensmittels zu kaufen und statt Butter Margarine auf das täglich-Brot zu streichen. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, warum diese Maßnahmen nicht immer wirkungsvoll sind, wie ein gesunder Umgang mit Fetten in der Ernährung aussieht und welchen Ernährungsmythen zum Thema Fett Sie getrost in den Mülleimer der Wissenschaftsirrtümer werfen können.

Makronährstoff Fett – Das Wichtigste auf einen Blick

Der Gedanke, dass Fett ungesund und dick macht, kommt nicht von ungefähr, denn Fett ist mit 9,3 Kilokalorien (kcal) pro Gramm der kalorienreichste Makronährstoff. Kohlenhydrate und Eiweiße enthalten gerade einmal jeweils 4 kcal pro Gramm. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt eine Zufuhr von 30 – 35 % Fett täglich, bezogen auf die Gesamtkalorienzufuhr. Aktuellere Studien zeigen allerdings, dass eine Fettzufuhr von bis zu 60 % der täglichen Gesamtkalorienzufuhr positive Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat. So wird beispielsweise die Insulinsensitivität angeregt, die Fettverbrennung steigt, der Blutdruck sinkt und das HDL-Cholesterinwert geht nach oben, was sich wiederum positiv auf die Herzgesundheit auswirkt.

Doch Achtung! Fett ist nicht gleich Fett. Dass der Burger, frisch aus der Fritteuse des Fast-Food-Restaurants, diese gesundheitlichen Vorteile nicht aufweist, dürfte den meisten Menschen bewusst sein. Doch welche Fette gibt es nun und welche bringen tatsächlich gesundheitliche Vorteile mit sich?

Es wird zwischen gesättigten Fettsäuren und ungesättigten Fettsäuren unterschieden. Als „schlechte Fette“ werden oft gesättigte Fettsäuren bezeichnet. Sie sorgen aber nur bei übermäßigem Verzehr für einen Anstieg des Cholesterinspiegels und fördern Diabetes, Gefäßverkalkungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Allerdings sind gesättigte Fettsäuren wichtig für das Nervensystem und dienen dem Körper als Botenstoffe. Sie sollten also in Maßen verzehrt werden. Tatsächlich ungesund sind die Transfette. Diese sind oft in industriell erzeugten Lebensmitteln enthalten und sollten möglichst vermieden werden. Transfette haben einen negativen Effekt auf den Blutfettstoffwechsel und fördern im schlimmsten Fall Herz-Kreislauferkrankungen sowie Autoimmunkrankheiten. Als sehr gesund gelten hingegen die einfach ungesättigten Fettsäuren. Einfach ungesättigte Fettsäuren helfen dem Körper, fettlösliche Vitamine aufzunehmen und können sich sogar positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Essenziell für die menschliche Gesundheit sind außerdem die mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega-3 und Omega-6. Klicken Sie hier, um zu einem ausführlicheren Artikel zu Omega 3 & Omega 6 zu gelangen.

Während in den Industrieländern oftmals eine Überversorgung mit Omega 6-Fettsäuren vorliegt, können die Folgen eines Omega-3-Mangels schwerwiegend sein:

  • Entstehung entzündlicher Krankheiten wie Arthrose
  • Entwicklung neurologischer Erkrankungen wie Demenz & Alzheimer, Multiple Sklerose
  • Gesteigerter Blutdruck
  • Konzentrationsschwäche, Depressive Verstimmungen, Antriebslosigkeit

Die Liste der gesundheitlichen Folgen eines Omega-3-Mangels ist lang und gravierend. Unsere Mission ist es, möglichst vielen Menschen zu zeigen, dass Fette wichtig sind. Wir möchten außerdem, dass Sie wissen, warum eine Omega-3-Supplementation sinnvoll sein kann und wie Sie ein geeignetes Präparat von ungünstigen Nahrungsergänzungsmitteln unterscheiden können.

Aus diesem Grund strahlen wir vom 09.12. – 11.12.22 den ersten Omega-3-Kongress kostenfrei für Sie aus!

Online-Event 09.-11.12.2022

Auf dem ersten deutschlandweiten Omega-3-Kongress werden die Wirksamkeit und die Rolle von Omega-3-Fettsäuren in der Prävention und Therapie einer Vielzahl von bedeutenden Erkrankungen von führenden nationalen und internationalen Experten dokumentiert und debattiert.

Zum Einstieg in die Thematik finden Sie nachfolgend die Entzauberung von

Vier hartnäckige Ernährungsmythen über Fett

Nummer 1: Nahrungsfette erhöhen das Herzinfarktrisiko

Neuere Forschungsergebnisse [1] zeigen z.B., dass ein höherer Verzehr von kurzkettigen gesättigten Fettsäuren das Risiko von Myokardinfarkten verringern kann. Prof. Spitz erläutert in diesem kurzen Video wie die Mythen zu den ungesunden Fetten entstanden sind. Auf den Seiten des gemeinnützigen Stiftungs-Projektes „Die NährstoffAllianz“ erfahren Sie darüber hinaus, wie Sie mit Omega-3-Fettsäuren Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun können: Omega-3 auf naehrstoffallianz.de

Nummer 2: Margarine ist gesünder als Butter

Margarine wird durch industrielle Härtung aus Pflanzenöl hergestellt, enthält oft einen hohen Anteil ungesunder Transfettsäuren und größere Mengen an Omega-6 Fettsäuren, welche im Übermaß entzündungsfördernd wirken. Das optimale Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren sollte in der Ernährung bei ca. (2 – 2,5) : 1 liegen; siehe auch: Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren – die Grundlagen. Verzichten Sie also gerne auf industriell erzeugte Margarine und greifen Sie stattdessen zu einer hochwertigen Butter.

Nummer 3: Kokosfett ist ungesund

Kokosfett gelangt immer wieder wegen seines hohen Gehalts an gesättigten Fettsäuren in die Kritik. Korrekt ist: die im Kokosfett enthaltene Laurinsäure sorgt für einen Anstieg des „guten“ HDL-Cholesterols, welches auch in der Muttermilch zu finden ist. Laurinsäure wirkt zudem antiviral und antibakteriell. Außerdem kann Kokosfett, im Gegensatz zu beispielsweise Olivenöl, gut zum Anbraten verwendet werden. Erfahren Sie hier, wie Kokosöl zur Prävention von Alzheimer beitragen kann.

Nummer 4: Fett ist schlecht für Sportler

Wer sportlich ist, muss hauptsächlich auf seine Proteinzufuhr zu achten. So lauten zumindest gängige Fitness-Mythen. Doch dabei wird vergessen, das Omega-3-Fette die Regenerationszeiten nach dem Training verkürzen und somit z.B. den Muskelkater minimieren können. Dank Omega-3-Fetten sinkt zusätzlich Herzfrequenz bei körperlicher Aktivität um bis zu 20 Schläge – je weniger die Herzfrequenz nach oben schnellt, umso besser das Trainingslevel.

Abschließend möchten wir Sie noch einmal auf unser kostenfreies Omega-3-Event aufmerksam machen. Dieser einzigartige Kongress wird vom 09.12-11.12.22 kostenfrei ausgestrahlt und vermittelt grundlegendes und tiefergehendes Wissen zu dem Thema Omega-3. Lassen Sie sich von unseren Experten inspirieren!

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Quellen:

1. Praagman J, Vissers LET, Mulligan AA, Laursen ASD, Beulens JWJ, van der Schouw YT, Wareham NJ, Hansen CP, Khaw KT, Jakobsen MU, Sluijs I. Consumption of individual saturated fatty acids and the risk of myocardial infarction in a UK and a Danish cohort. Int J Cardiol. 2019 Mar 15;279:18-26. doi: 10.1016/j.ijcard.2018.10.064. Epub 2018 Oct 22. PMID: 30482628; PMCID: PMC6774776.

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